Wie kommt moj auf das Handy deines Kindes?
Mit einem Code von dir, ohne E-Mail-Adresse. Öffne unter „Familie“ die Seite des Kindes und tippe auf „Handy einrichten“. moj zeigt dann einen Code und einen QR-Code. Steht das Kind noch nicht in moj, legst du es vorher als „Kind bei uns“ an.
Auf dem Handy des Kindes tippst du bei der Anmeldung auf „Ich habe einen Code von meinen Eltern“. Der Code gilt 10 Minuten und nur einmal. Mehr dazu steht unter Anmeldung und Code.
Das Handy gehört danach zum Haushalt dessen, der es eingerichtet hat. Dort landet auch, was das Kind auf die Einkaufsliste schreibt.
Ein Kinderhandy gehört zu genau einem Familienraum. Lebt das Kind in zwei Familien mit je eigenem Raum, bekommt es moj nur in einem davon. Meldet ihr das Handy mit einem Code aus dem zweiten Raum neu an, gehört es danach dorthin. Der erste Raum erreicht es dann nicht mehr.
Was kann ein Kind mit moj?
- Sehen: die Einkaufsliste, die Merklisten, die Aufgaben und den Kalender.
- Eintragen: Einkäufe, Einträge auf einer Merkliste und Aufgaben für sich selbst.
- Abhaken: Einkäufe und jede Aufgabe, an der es steht, auch als zweite Person.
- Schicken: Text und Sprachnachrichten, in der App und über WhatsApp.
Belege, Ideen, Ziele und Notizen sieht ein Kind nicht. Auch die Einstellungen der Familie bleiben zu.
Was sagt moj, wenn ein Kind etwas nicht darf?
Schreibt Mo „Kino mit Tim am Samstag“, ist das ein Termin. Den dürfen nur Erwachsene eintragen. Über WhatsApp antwortet moj dann „Das dürfen bei moj nur Erwachsene ablegen. Einkäufe und deine eigenen Aufgaben nehme ich gern.“ In der App steht „Verstanden, aber das dürfen bei euch nur die Erwachsenen eintragen.“
Eine Mitteilung an die Eltern geht dabei nicht hinaus. Im Verlauf in den Einstellungen steht die Nachricht mit der Zeile „Daraus wurde nichts. Das darf Mo nicht.“ Am schnellsten ist also, wenn Mo es euch direkt sagt.
Fotos und PDFs nimmt moj von einem Kind nicht an. Es sagt das, statt sie still zu verlieren.
Wie macht ein Kind etwas rückgängig?
Nicht mit „zurück“. Darauf antwortet moj „Zurücknehmen können bei euch die Erwachsenen.“
In der App geht es trotzdem. Einen Einkauf oder eine eigene Aufgabe öffnet das Kind und löscht sie dort. Alles andere nehmen die Erwachsenen zurück.
Woran erinnert moj ein Kind?
An seine eigenen Termine und Aufgaben, und nur, wenn es Erinnerungen eingeschaltet hat. Die Zeile „Erinnerungen“ in den Einstellungen steht zuerst auf aus. Das Kind schaltet sie auf seinem Handy selbst ein.
Mitteilungen bekommt ein Kind nur zu dem, was es selbst angeht: ein Termin, zu dem es geht, oder eine Aufgabe, die seine ist. Was die Eltern untereinander planen, hört es nicht. Wie das für die Erwachsenen läuft, steht unter Wann moj erinnert.
Was tust du, wenn das Handy des Kindes verloren geht?
Öffne unter „Familie“ die Seite des Kindes und tipp unter „Handy einrichten“ auf „Handy abmelden“. Das verlorene Handy zeigt danach die Anmeldung. Das Kind bleibt in der Familie, mit seinen Aufgaben und Terminen.
Für das nächste Handy zeigt „Handy einrichten“ einen neuen Code. Damit meldet es sich in dasselbe Konto an, und alles ist wieder da.
Was geht mit einem Kinderhandy nicht?
Keine Termine vom Kind. Den Kalender darf es nur lesen.
Keine Fotos und Dokumente. Ein Kind schickt Text und Sprache.
Keine E-Mail-Adresse. Ist das Kind abgemeldet, braucht es einen neuen Code von euch. Nachtragen lässt sich eine Adresse nicht.
Stand 20. Oktober 2026. Hier steht, was die App an diesem Tag wirklich tut.
Kurz beantwortet
Braucht mein Kind eine E-Mail-Adresse für moj?
Nein. Es meldet sich mit einem Code an, den du unter „Familie“ auf seiner Seite mit „Handy einrichten“ erzeugst. Der Code gilt 10 Minuten und nur einmal.
Kann mein Kind Termine eintragen?
Nein. Den Kalender liest ein Kind nur. Einkäufe, Merklisten und seine eigenen Aufgaben trägt es selbst ein.
Erfahre ich, wenn moj meinem Kind etwas ablehnt?
Nicht per Mitteilung. Im Verlauf in den Einstellungen steht dann „Daraus wurde nichts. Das darf Mo nicht.“
Kann mein Kind etwas zurücknehmen?
Nicht mit „zurück“. Was es selbst auf eine Liste geschrieben hat, löscht es in der App. Alles andere nehmen die Erwachsenen zurück.
Stand 20. Oktober 2026. Was ein Kinderkonto sieht und was nicht, steht vollständig unter Wer sieht was. Welche Daten moj über Kinder speichert, steht in der Datenschutzerklärung.
Noch etwas offen?
Schreib uns einen Satz dazu, was du vorhattest und was stattdessen passiert ist. Wir antworten an die Adresse, die du angibst.
Schreib unsSeit dem 6. Oktober 2026 im App Store, vorerst nur in der Schweiz. Deutschland und Österreich folgen, Android bis Ende des Jahres.