Wofür moj ein Modell benutzt
Für vier Dinge, und alle vier haben damit zu tun, aus freier Sprache Struktur zu machen: eine Nachricht verstehen und einsortieren, einen Beleg lesen, eine Sprachnachricht in Text umwandeln, und eine Frage über eure eigenen Einträge beantworten. Der Anbieter ist OpenAI.
Alles andere sind Regeln, und das ist Absicht. Ob sich zwei Termine überschneiden, wann eine Aufgabe wiederkommt, was „ja“ auf eine Rückfrage bedeutet, was „zurück“ zurücknimmt und wer was sehen darf: da rechnet Code, kein Modell. Eine Regel ist nachlesbar und liefert morgen dasselbe Ergebnis wie heute.
Was dabei hinausgeht
Die Nachricht selbst, und ein kurzer Zusammenhang, damit sie überhaupt zu verstehen ist. Darin stehen:
- der Name eures Raums, euer Zeitzonen- und Währungsformat und das heutige Datum,
- die Personen eurer Familie mit Name, Beziehung und ob es ein Kind ist,
- eure Listen und welche davon dem Absender gehört,
- eure offenen und kommenden Einträge mit Titel, Zeit und Zuständigem,
- die letzten paar Nachrichten desselben Absenders.
Das ist keine Nachlässigkeit, sondern die Bedingung dafür, dass es funktioniert. Ohne die Personen kann „Zahnarzt für Mo“ niemandem gehören; ohne die offenen Einträge kann „Müll ist raus“ nichts abhaken; ohne das heutige Datum ist „Donnerstag“ kein Tag.
Dazu kommt, was ihr selbst schickt: ein Foto oder PDF wird gelesen, eine Sprachnachricht umgewandelt. Was ihr nicht schickt, verlässt euren Raum nicht.
Was dort nicht bleibt
Jede Anfrage geht mit der Anweisung hinaus, sie nicht zu speichern. OpenAI ist Auftragsverarbeiter mit Vertrag, eine Nutzung zum Training ist ausgeschlossen, und es gibt kein Profil, das über eine Nachricht hinaus bestehen bliebe: das Modell bekommt jedes Mal den Zusammenhang neu und erinnert sich an nichts.
Gespeichert wird bei uns, nicht dort: Datenbank in Frankfurt, Dateien in einem privaten Speicher mit EU-Bindung. Was das im Einzelnen heißt, wer sonst beteiligt ist und wie lange etwas bleibt, steht vollständig in der Datenschutzerklärung; diese Seite ist die kurze Antwort, nicht die verbindliche.
Wie sicher moj sein muss, bevor es ablegt
Das Modell gibt zu jeder Einschätzung an, wie sicher es ist, und moj entscheidet daraus, nicht nach Gefühl: sicher heißt sofort ablegen und dazusagen, wie man es zurücknimmt; unsicher heißt genau eine kurze Frage; keine Ahnung heißt, es sagt das und legt nichts ab. Ist die erste Antwort dünn, fragt moj ein zweites, stärkeres Modell und nimmt die bessere der beiden.
Was danach trotzdem falsch ist, korrigiert ein Satz oder das Wort „zurück“: wenn moj falsch liegt.
Wenn das Modell nicht kann
Zwei Fälle, und in keinem geht etwas verloren. Bei einer Störung sagt moj, dass es gerade nicht geklappt hat, und du schickst es gleich noch einmal. Und je Familie und Tag ist bei 300 Modellaufrufen Schluss — eine Bremse gegen eine Schleife, nicht eine Preisliste —; danach wird der Text als Notiz abgelegt, ohne dass das Modell überhaupt gefragt wird. Ihr findet ihn und schickt ihn am nächsten Tag noch einmal.
Warum überhaupt ein Modell?
Weil die Alternative ein Formular ist. „Donnerstag 15 Uhr Zahnarzt für Mo“ in einem Zug sagen zu können, ist der ganze Unterschied zu einer App, in der man erst Art, dann Datum, dann Uhrzeit, dann Person auswählt. Der Preis dafür ist, dass ein Modell im Spiel ist, und diese Seite sagt, welcher Preis das genau ist.
Was wir mit KI nicht machen
Keine Vorschläge, um die niemand gebeten hat. moj sortiert ein und antwortet auf Fragen. Es schlägt euch keine Produkte vor und schreibt euch nicht von sich aus.
Keine Auswertung eures Lebens. Es gibt keine Analyse-Dienste, keine Nutzungsverfolgung, keine Werbung und kein Profil, das euch beschreibt.
Keine Entscheidung ohne Weg zurück. Alles, was ein Modell ablegt, ist eine Nachricht lang rückgängig zu machen.
Stand 11. September 2026. Die App ist noch nicht im App Store oder bei Google Play.
Kurz beantwortet
Lernt die KI aus unseren Nachrichten?
Nein. OpenAI ist Auftragsverarbeiter mit Vertrag, jede Anfrage geht mit „nicht speichern“ hinaus, und eine Nutzung zum Training ist ausgeschlossen. Das Modell wird nicht auf euch angepasst und weiß beim nächsten Mal nichts von euch.
Was genau bekommt das Modell zu sehen?
Die Nachricht und einen kurzen Zusammenhang dazu: der Name eures Raums, eure Personen mit Namen und Beziehung, eure Listen, eure offenen und kommenden Einträge und eure letzten paar Nachrichten. Ohne die Personen könnte „für Oma“ niemandem gehören.
Werden meine Fotos an OpenAI geschickt?
Ein Foto oder PDF, das ihr schickt, wird gelesen, damit Händler, Betrag und Fälligkeit herauskommen. Was ihr nicht schickt, verlässt euren Raum nicht — moj durchsucht keine Mediathek.
Funktioniert moj auch ohne KI?
Teilweise, und zwar an den Stellen, an denen eine Regel besser ist: Überschneidungen, Wiederholungen, „ja“ und „nein“ auf eine Rückfrage, „zurück“ und wer was sehen darf, entscheidet kein Modell. Das Einsortieren einer freien Nachricht dagegen schon.
Was passiert, wenn das Modell nicht antwortet?
Verloren geht nichts. Bei einer Störung sagt moj das und du schickst es gleich noch einmal; ist das Tageslimit einer Familie erreicht, wird der Text als Notiz abgelegt, ohne das Modell überhaupt zu fragen.
Stand 11. September 2026. Was moj daraus macht: was du schicken kannst. Wo die Grenzen liegen: was moj nicht kann. Und die verbindliche Auskunft steht in der Datenschutzerklärung.
Noch etwas offen?
Schreib uns einen Satz dazu, was du vorhattest und was stattdessen passiert ist. Wir antworten an die Adresse, die du angibst.
Schreib unsDie App ist noch nicht im App Store oder bei Google Play.