Wie meldest du dich an?
Mit deiner E-Mail-Adresse. moj schickt dir einen sechsstelligen Code, der 5 Minuten gilt. Den tippst du ein, und du bist drin.
Ein Passwort gibt es nicht. Also auch keines, das verloren geht, das du woanders schon benutzt oder das in einem fremden Datenleck auftaucht.
Wie legt ihr euren Familienraum an?
Der Familienraum ist der Ort, an dem alles liegt: Kalender, Einkaufsliste, Aufgaben, Belege, Personen, Ziele. Du gibst ihm einen Namen und dir einen Vornamen. Das ist schon der ganze Schritt.
Wer bereits eine Einladung hat, tippt stattdessen auf „Ich habe einen Einladungslink“. Damit landet er im bestehenden Raum und baut keinen zweiten daneben.
Ein Konto kann in mehreren Familienräumen sein, in eurem und in dem der Großeltern zum Beispiel. In den Einstellungen wechselst du zwischen ihnen. Die Räume sehen nichts voneinander. Nur dein Handy legt deine eigenen Termine aus beiden nebeneinander. Stehst du zur selben Zeit in zwei Terminen, sagt es das beim Anlegen und im Tagesüberblick.
Ein Kinderhandy ist die Ausnahme: Es gehört zu genau einem Familienraum. Mehr dazu steht unter Das Handy deines Kindes.
Wen ladet ihr ein, und mit welchen Rechten?
Einladen darf jeder Erwachsene. Im Familie-Tab auf „Einladen“. Du teilst einen Link, der 14 Tage gilt, und entscheidest vorher, wer dazukommt:
- Erwachsene sehen und ändern alles, was für alle ist, und alles ihres eigenen Haushalts: Kalender, Listen, Belege, Personen, Ziele.
- Mithelfende sehen Listen, Aufgaben und Kalender und tragen dort für alle ein. Das ist die Rolle für Oma, Opa oder den Babysitter. Belege, Ideen, Ziele und Einstellungen bleiben zu.
Ein Kind kommt ohne Link dazu. Es braucht auch keine E-Mail-Adresse. Auf seiner Seite im Familie-Tab steht „Handy einrichten“. Das zeigt einen Code, den das Kind auf seinem Handy eintippt. Danach ist es als die Person dabei, die ihr schon angelegt habt. Ein Kinderkonto sieht Listen, Aufgaben und Kalender und macht dort mit. Belege, Ideen, Ziele und Einstellungen bleiben zu.
Wer eingeladen wird, muss nicht in eurem Haushalt wohnen. Dazu gleich mehr.
Ein Link gilt für bis zu zehn Personen, alle mit derselben Rolle und im selben Haushalt. Für die Großeltern reicht also ein Link.
Steht jemand schon in moj, etwa Oma mit ihrem Geburtstag, lädst du ihn über seine eigene Seite unter „Familie“ ein. Sonst steht er danach zweimal da. Wie das geht, steht unter Mitglieder.
Einen Link könnt ihr wieder schließen. Neben der offenen Einladung steht „Zurückziehen“, und danach führt er ins Leere. Wer schon dabei ist, bleibt dabei.

Wie verknüpfst du WhatsApp?
Du tippst in den Einstellungen auf „WhatsApp“. Die Einstellungen öffnest du auf „Heute“ oben rechts, über den Kreis mit deinem Anfangsbuchstaben. Du bekommst dort einen Code wie MOJ-4821, der 15 Minuten gilt. Dann speicherst du die moj-Nummer im Adressbuch und schickst ihr den Code als erste Nachricht.
Zurück kommt eine Zeile, die euren Familienraum beim Namen nennt. Ab da landet alles sortiert dort, was du dieser Nummer schreibst, sprichst oder fotografierst.
Jeder verknüpft für sich. Eine WhatsApp-Gruppe gibt es nicht, denn in einer Gruppe wäre nicht mehr eindeutig, von wem eine Nachricht stammt. moj muss das aber wissen.
Und eines gehört dazugesagt: Nachrichten an moj laufen über WhatsApp und damit über Meta.

Was, wenn ihr nicht zusammen einkauft?
Dann legt ihr Haushalte an. Ein Familienraum kann mehrere davon haben: ihr, die Großeltern, die Tante. Jeder Haushalt hat seine eigene Einkaufsliste.
Was ein Haushalt anlegt, sehen die anderen nur, wenn es für alle gedacht ist oder jemanden aus ihrem Haushalt nennt. Deshalb versteht moj auch „Kaffee auf Omas Liste“. Das ist eine andere Liste und nicht eine andere App.
Was geht am Anfang noch nicht?
Ohne die App kein Anfang. Der Code, der deine Nummer verknüpft, entsteht in der App. Eine Nachricht an eine unbekannte Nummer beantwortet moj mit der Anleitung dorthin und speichert die Nummer nicht. Gibt es moj für ein Handy noch nicht, geht deshalb auch WhatsApp von dort noch nicht.
Keine Anmeldung mit Apple oder Google. Nur E-Mail-Adresse und Code.
Kein Import aus einer anderen App. Hinaus kommst du dafür jederzeit. In den Einstellungen lädst du alles als Datei herunter.
Stand 20. Oktober 2026. Seit dem 6. Oktober 2026 im App Store, vorerst nur in der Schweiz. Deutschland und Österreich folgen, Android bis Ende des Jahres.
Kurz beantwortet
Brauche ich WhatsApp, um moj zu benutzen?
Nein. WhatsApp ist der schnelle Weg hinein, aber keine Bedingung. In der App gibt es denselben Eingang zum Schreiben, Sprechen und Fotografieren. Wer WhatsApp nicht verknüpft, verliert nur den kurzen Weg.
Brauche ich ein Passwort?
Nein. Du gibst deine E-Mail-Adresse ein und bekommst einen sechsstelligen Code, der fünf Minuten gilt. Ein Passwort gibt es gar nicht. Also auch keines, das verloren gehen oder in einem fremden Datenleck auftauchen kann.
Kann ich in mehreren Familien sein?
Ja. Ein Konto kann in mehreren Familienräumen sein, in der eigenen Familie und in der der Eltern zum Beispiel. In den Einstellungen wechselst du zwischen ihnen. Die Räume sehen nichts voneinander. Nur ein Kinderhandy gehört zu genau einem Familienraum.
Wie lange gilt ein Einladungslink?
Vierzehn Tage. Danach gilt er nicht mehr und du teilst einen neuen. Ein Link ohne Ablauf taucht irgendwann in einem falschen Chat auf.
Muss jeder in der Familie WhatsApp einzeln verknüpfen?
Ja, jeder für sich, mit einem eigenen Code aus der App. Eine WhatsApp-Gruppe gibt es nicht. Jede Person schreibt einzeln mit moj, und die Familie sieht das Ergebnis in der App.
Stand 20. Oktober 2026. Weiter: was du moj schicken kannst, und was zu tun ist, wenn etwas falsch gelandet ist. Was moj mit euren Daten macht, steht in der Datenschutzerklärung.
Noch etwas offen?
Schreib uns einen Satz dazu, was du vorhattest und was stattdessen passiert ist. Wir antworten an die Adresse, die du angibst.
Schreib unsSeit dem 6. Oktober 2026 im App Store, vorerst nur in der Schweiz. Deutschland und Österreich folgen, Android bis Ende des Jahres.
