Wie nimmst du etwas zurück?
Mit einem Wort. Unter jeder Bestätigung steht „Antworte mit ‚zurück‘, um das rückgängig zu machen“. Genau das tut es dann auch: deine letzte Nachricht ist wieder weg, und die Antwort nennt sie. Hat moj diese Nachricht gar nicht abgelegt, gibt es nichts zurückzunehmen, und moj sagt das. „rückgängig“ und „undo“ bedeuten dasselbe. Einen Grund darfst du nach einem Komma dazuschreiben: „zurück, das war für Omas Liste“.
Zurückgenommen wird immer die ganze Nachricht und nicht eine Zeile daraus. Waren „Milch kaufen und Zahnarzt Donnerstag“ zwei Einträge, verschwinden beide. Sie kamen aus einem Satz, und niemand merkt sich, welche Hälfte davon stehen bleiben soll. Willst du nur eine von beiden loswerden, löschst du sie in der App.
Soll es nicht die letzte Nachricht sein, antworte in WhatsApp direkt auf die Bestätigung, um die es geht. Schreib dort „zurück“, dann ist diese gemeint.
Auch eine Nachricht, zu der moj noch eine Frage offen hat, nimmst du so zurück. Die Frage ist danach erledigt, und was schon abgelegt war, verschwindet mit.
Findet moj zu deiner Antwort nichts, sagt es das. Es nimmt dann nicht ersatzweise die jüngste Nachricht zurück, denn eine falsche Rücknahme wäre schlimmer als keine.
Zurücknehmen kannst du nur, was von dir stammt. Nachrichten anderer Mitglieder ändert ihr in der App. Dort ist sichtbar, was ihr anfasst.
Wie änderst du etwas, statt es wegzuwerfen?
Indem du es sagst. „Zahnarzt auf Freitag 10 Uhr“ verschiebt den Termin, „Müll ist raus“ hakt die Aufgabe ab, „Elternabend fällt aus“ sagt sie ab. moj sucht den gemeinten Eintrag unter den offenen heraus und ändert ihn, statt einen zweiten daneben anzulegen.
„Ich geh zum Elternabend“ trägt dich beim Termin ein, der schon da ist. „Ich bring Mo heute zum Schwimmen“ ebenso, und dann fragt moj niemanden mehr, wer ihn bringt.
Auch eine Serie lässt sich so ändern. „Ab November nur noch dienstags“ gibt ihr ab diesem Tag den neuen Rhythmus, statt eine zweite Serie danebenzulegen. Was vorher liegt, bleibt stehen. Und „Sina bleibt heute bis 21:30“ verlängert diesen einen Termin, ohne seinen Anfang zu verschieben. Nennst du für eine Serie einen Tag, an dem sie keinen Termin hat, ändert moj nichts. Die Antwort nennt dir stattdessen die Tage der Serie.
Passen zwei Einträge gleich gut, weil zum Beispiel zwei Termine „Zahnarzt“ heißen, fragt moj kurz nach, statt zu raten.
Findet es gar nichts Offenes, sagt es „Dazu finde ich nichts Offenes“ und nennt das Wort, nach dem es gesucht hat. Das hilft dir mehr als eine Rückfrage. Meistens heißt es nämlich, dass der Eintrag anders heißt, als du ihn gerade nennst.
In der App geht es ohne Satz: Eintrag antippen, ändern oder löschen. Löschen geht noch kürzer. Halte den Eintrag in seiner Liste gedrückt, dann fragt moj einmal nach. Danach steht für ein paar Sekunden „Rückgängig“ bereit.
Ist etwas im falschen Familienraum gelandet, gibt es zwei Wege. Gleich danach hilft „zurück“, solange deine Nummer noch in diesen Raum schreibt. Nach dem Umstellen nimmt es deine letzte Nachricht von heute im neuen Raum zurück. Später stellst du im Eintrag unter „Familienraum“ den richtigen ein, und der Eintrag wandert hinüber. Wer im anderen Raum nicht vorkommt, fällt dabei weg, und die Bestätigung nennt ihn.
Fünf Dinge bleiben in ihrem Raum: Termine einer Serie, Termine aus einem abonnierten Kalender, Belege mit Foto, Ziele und Einträge einer Merkliste. Bei ihnen bietet die App das Feld nicht an.
Wo siehst du, was aus einer Nachricht wurde?
Im Verlauf. Du findest ihn in den Einstellungen unter „Verlauf“. Dort steht jede Nachricht mit dem, was moj daraus gemacht hat: „Daraus wurde …“ oder „Daraus wurde nichts“.
Unter einer abgelegten Nachricht steht „Rückgängig“. Das wirkt wie „zurück“ in WhatsApp, nur für genau diese Nachricht. Unter deinen eigenen Sprachnachrichten steht außerdem „Text ändern“. Hat moj dich falsch verstanden, nimmt das zurück, was daraus wurde. Deine Worte landen dann im Eingang, und du verbesserst sie dort.
Als Erwachsener siehst du im Verlauf auch die Nachrichten der anderen aus deinem Haushalt. Wer was lesen darf, steht unter Wer sieht was.
Wann fragt moj nach?
Wenn eine falsche Ablage teurer wäre als eine Frage. Dahinter stehen drei Stufen:
- Sicher. moj legt sofort ab und sagt dazu, wie du das zurücknimmst.
- Unsicher. moj stellt genau eine kurze Frage.
- Keine Ahnung. moj sagt das und legt nichts ab.
Gefragt wird nur nach dem, was ohne Antwort falsch würde: welche Oma gemeint ist, wann ein Termin ohne Uhrzeit stattfindet, welche Art von Eintrag „Blumen“ sein soll. Nach Nebensächlichkeiten fragt moj nie, und ein Formular bekommst du auch nie.
Heißen zwei Personen gleich, nennt die Frage beide mit ihrem Haushalt: „Wen meinst du mit „Lena“: Lena (Nord) oder Lena (Süd)?“. Du antwortest mit einer der beiden. Einfacher wird es mit einem Zusatz im Namen, etwa „Lena Süd“. Die App schlägt ihn vor, sobald du die zweite Lena anlegst.
Als Antwort reicht „ja“ oder „nein“. Auf ein „nein“ kommt „Okay, dann nicht“, und es bleibt nichts zurück.
Wann legt moj gar nichts ab?
Es sagt es dir, in einer Zeile, und immer mit dem nächsten Schritt darin:
- Nicht verstanden. „Das habe ich nicht verstanden. Sag mir zum Beispiel: Milch auf die Liste.“
- Format nicht lesbar. Text, Foto, PDF und Sprachnachricht gehen. Alles andere lehnt moj ab und sagt dir das, statt es stillschweigend zu verlieren.
- Datei zu groß. Bis 20 MB.
- Nummer nicht verknüpft. Dann erklärt moj den Weg dorthin und speichert die Nummer nicht.
Was meldet moj von sich aus?
Zwei Dinge sagt moj ungefragt, weil sie sonst erst am Tag selbst auffallen.
Das eine ist die Überschneidung. Hat dieselbe Person zur selben Zeit schon etwas, sagt moj das als eine Zeile beim Ablegen. Dasselbe gilt, wenn ein Kind einen Termin hat und gleichzeitig jeder Erwachsene belegt ist. Dieselbe Zeile sagt auch, wenn der Tag ein Feiertag ist oder in die Schulferien fällt.
Das andere ist der doppelte Beleg. Fotografierst du dieselbe Rechnung zweimal, legt moj sie nur einmal ab und sagt dir, dass du sie schon hast.
Was kann „zurück“ nicht?
Nicht die Nachrichten der anderen. Jeder nimmt nur seine eigenen zurück. Alles Übrige geht in der App.
Nicht eine Zeile aus einer Nachricht. Eine Nachricht ist eine Einheit. Willst du nur eine von dreien loswerden, ist der kürzere Weg, sie in der App zu löschen.
Nichts, was danach weiterbearbeitet wurde. Was ihr nach dem Ablegen selbst geändert habt, machen wir nicht wieder rückgängig.
Stand 20. Oktober 2026. Seit dem 6. Oktober 2026 im App Store, vorerst nur in der Schweiz. Deutschland und Österreich folgen, Android bis Ende des Jahres.
Und wenn es trotzdem falsch bleibt?
Dann schreib uns. Auf der Hilfeseite steht ein Formular, und ein Satz dazu, was du geschickt hast und was daraus wurde, reicht uns, um es nachzustellen. Fehler, die wir nachstellen können, sind die, die verschwinden.
Kurz beantwortet
Wie mache ich etwas rückgängig?
Antworte in WhatsApp mit „zurück“. Das nimmt deine letzte Nachricht zurück, mit allem, was aus ihr entstanden ist. Die Antwort nennt die Nachricht. „rückgängig“ und „undo“ gehen genauso.
Macht „zurück“ alles rückgängig, was heute passiert ist?
Nein, genau eine Nachricht. Waren darin drei Sachen, verschwinden diese drei zusammen, denn sie gehören zusammen. Was du davor geschickt hast, bleibt stehen.
Kann ich einen bestimmten Eintrag zurücknehmen, nicht den letzten?
Ja. Antworte in WhatsApp direkt auf die Bestätigung, um die es geht, und schreib „zurück“. Dann wird diese zurückgenommen und nicht die jüngste.
Kann ich zurücknehmen, was jemand anderes geschickt hat?
Nein. „zurück“ gilt nur für deine eigenen Nachrichten. Was ein anderes Mitglied abgelegt hat, ändert oder löscht ihr in der App, wo sichtbar ist, was ihr da anfasst.
Warum fragt moj manchmal nach, statt einfach abzulegen?
Weil eine falsche Ablage teurer ist als eine kurze Frage. Ist moj sicher, legt es sofort ab und sagt, wie du es zurücknimmst. Ist es unsicher, kommt genau eine kurze Frage, nie ein Formular.
Wo sehe ich, was moj aus meiner Nachricht gemacht hat?
Im Verlauf, den du in den Einstellungen findest. Dort steht unter jeder Nachricht, was daraus wurde. Unter einer abgelegten Nachricht steht außerdem „Rückgängig“.
Wie lösche ich einen Eintrag ganz?
In der App: den Eintrag in seiner Liste gedrückt halten und „Löschen“ bestätigen. Oder du öffnest ihn und löschst ihn dort. Was gelöscht ist, verschwindet für alle in der Familie. In der Datenbank bleibt es, solange euer Familienraum besteht. Mit dem Raum ist es nach 30 Tagen endgültig weg.
Stand 20. Oktober 2026. Davor: die ersten Schritte und was du moj schicken kannst. Was gespeichert wird und wie lange, steht in der Datenschutzerklärung.
Noch etwas offen?
Schreib uns einen Satz dazu, was du vorhattest und was stattdessen passiert ist. Wir antworten an die Adresse, die du angibst.
Schreib unsSeit dem 6. Oktober 2026 im App Store, vorerst nur in der Schweiz. Deutschland und Österreich folgen, Android bis Ende des Jahres.
