Wie wird aus einem Foto ein Beleg?
Du fotografierst die Rechnung und schickst sie hin, per WhatsApp oder über den Eingang in der App. Teilst du ein Bild aus einer anderen App heraus, fängt moj sofort an zu lesen und fragt dich nichts mehr. Zu einem Kassenbon gibt es ja auch nichts zu sagen.
Rechnung: Stadtwerke Beispiel 84,20 €, fällig 17. Okt.Antworte mit „zurück“, um das rückgängig zu machen.
Daraus wird ein Beleg mit dem, was auf der Rechnung steht:
- Händler, Datum und Betrag, dazu die MwSt, wenn sie ausgewiesen ist.
- Die Fälligkeit, wenn eine Zahlungsfrist gedruckt ist.
- Die Garantie, wenn eine Frist daraufsteht: aus „2 Jahre Garantie“ wird ein Datum, das ihr in zwei Jahren noch findet.
- IBAN und Verwendungszweck, wenn die Rechnung sie nennt.
- Die Positionen, so wie sie gedruckt sind, und eine Kategorie aus dreizehn.
Foto, PDF und Text nimmt moj bis 20 MB an. Was es nicht lesen kann, sagt es dir sofort. Stillschweigend verschwindet nichts.
Was moj falsch gelesen hat, änderst du mit einem Satz oder direkt am Beleg. Dort steht auch, woher er kam: Foto von Ada, gestern.
Getippt geht es auch. „Stadtwerke 84,20 fällig am 30.“ wird derselbe Beleg, nur ohne Bild dahinter.
Woher weiß moj, was noch zu bezahlen ist?
Aus der Rechnung selbst. Steht eine Zahlungsfrist darauf und ist die Rechnung noch offen, legt moj gleich beim Foto eine Aufgabe „Bezahlen“ an. Sie ist an diesem Tag fällig und mit dem Beleg verknüpft. Bei einem Kassenbon passiert das nicht. Der ist bezahlt, sonst wärt ihr noch im Laden.

Auf diese Verknüpfung kommt es an. Hakst du die Aufgabe ab, gilt die Rechnung als bezahlt. Markierst du die Rechnung als bezahlt, ist die Aufgabe erledigt. Zwei Listen, die dasselbe meinen, gehen sonst auseinander, und dann zahlt jemand ein zweites Mal.
Fehlt die Aufgabe, weil die Frist erst später auftauchte, legst du sie am Beleg mit einem Tippen nach.
Verschiebt sich die Frist, änderst du am Beleg „Fällig bis“. Die Aufgabe „Bezahlen“ zieht mit, und die Erinnerungen auch. Bei der Firma selbst ändert sich dadurch nichts.
Drei Tage vor der Frist meldet sich dein Handy, und am Fälligkeitstag noch einmal. Das macht moj nur bei Rechnungen. Eine Aufgabe erinnert erst, wenn jemand eine Vorlaufzeit gesetzt hat, denn ein Fälligkeitsdatum ist ein Vorsatz. Eine vergessene Rechnung kostet Geld.
Was wann fällig ist, steht außerdem im Familienkalender, mit einem eigenen Punkt neben Terminen und Geburtstagen. Und in der Übersicht, die ihr am Morgen bekommt.
Wie bezahlt ihr eine Rechnung von hier aus?
In eurer Bank-App, und moj spart euch nur das Abtippen. Trägt eine Rechnung in Euro eine IBAN, zeichnet moj einen Girocode. Das ist ein QR-Code für Überweisungen im Euro-Raum. Kann eure Banking-App ihn scannen, stehen Betrag, Empfänger und Verwendungszweck danach schon in der Überweisung.
Zwei Dinge haben wir daran bewusst so gebaut. Das erste: moj prüft die IBAN nach, bevor es den Code überhaupt zeichnet. Eine aus einem Foto falsch gelesene Ziffer ergäbe einen Code, der Geld an die falsche Stelle schickt. Ein fehlender Code ist besser als ein falscher.
Das zweite: Abgeschickt wird die Überweisung in der Bank-App und von dir, nachdem du IBAN und Betrag dort gesehen hast. moj hat keinen Zugang zu eurem Konto und will auch keinen.
Wie findet ihr einen Beleg ein Jahr später wieder?
Die Liste ist nach Monaten geordnet, und neben jedem Monat steht seine Summe. Ein Beleg in einer anderen Währung zählt mit, sein Betrag aber nicht in die Summe. Der neueste Monat steht oben. Ein Beleg zeigt Händler und Betrag, und solange die Rechnung offen ist, auch die Frist.
Wer den Händler noch weiß, tippt oben auf die Lupe. Sie durchsucht eure Belege nach dem Namen, und nebenbei alles andere in eurem Familienraum.
Schneller geht es mit einer Frage. „Was haben wir im September bei der Apotheke ausgegeben?“ beantwortet moj aus euren jüngsten Belegen. Das ganze Archiv durchsucht es dafür nicht.
Am meisten lohnt sich das Fotografieren übrigens bei der Garantie. Wer den Bon der Waschmaschine hingeschickt hat, muss ihn drei Jahre später nicht im Ordner suchen.
Auf dem Beleg steht dafür „Vor Ablauf erinnern“. Ein Tipp legt eine Aufgabe an, einen Monat vor dem Ende der Garantie. So steht sie im Kalender, solange sich noch etwas tun lässt.
Für die Steuer oder die Versicherung gibt es die Belege als Tabelle. Unter der Liste steht „Als Tabelle teilen“. Das gibt eine CSV-Datei mit einer Zeile je Beleg.
Wo liegen die Fotos?
In einem privaten Speicher in der EU. Wer ein Bild ansieht, bekommt dafür eine Adresse, die nach kurzer Zeit abläuft. Ein Link, den jemand weiterreicht, führt später also ins Leere.
Innerhalb der Familie sehen die Erwachsenen die Belege. Ein Kinderkonto sieht sie nicht. Und lebt ihr auf mehrere Haushalte verteilt, gehört ein Beleg dem Haushalt, der ihn geschickt hat. Schreib eine Person dazu, wenn ihn ein anderer Haushalt sehen soll: „für Mo“ unter dem Foto lässt den Beleg dorthin mitreisen, wo Mo lebt.
Ein Wort des Namens reicht, wenn es nur eine Person trägt: „für Uroma“ findet „Uroma Gerda“. Auch „für Linas Jacke“ findet Lina. Gibt es zwei Omas, schreib den Namen dazu. Soll den Beleg der ganze Raum sehen, schreibst du „für alle“ dazu. Nachträglich geht es mit „Ändern“ und „Alle“ unter „Wer sieht das“.
Wer was sieht, steht vollständig auf Wer sieht was. Was beim Lesen an die KI geht, steht auf KI und eure Daten.
Was können die Belege nicht?
Kein Haushaltsbuch. Budgets, Monatsziele und Summen je Kategorie haben wir nicht gebaut. Es gibt also keine Summe je Kategorie. Was die Liste zusammenzählt, ist der Monat, und das ist alles. Die Summe zählt nur die Belege, die du siehst.
Kein Cashback und keine Punkte. Eure Bons werden nicht zu Geld, weil sie nirgendwohin verkauft werden.
Keine Überweisung. moj zeichnet den Code, bezahlen tut die Bank-App.
Der Export enthält die Bilder nicht. Er gibt euch jeden Beleg mit allen Werten als Datei und nennt die Fotos, die dazugehören, packt sie aber nicht mit ein.
Stand 12. Oktober 2026. Seit dem 6. Oktober 2026 im App Store, vorerst nur in der Schweiz. Deutschland und Österreich folgen, Android bis Ende des Jahres.
Kurz beantwortet
Kann moj Kassenbons scannen?
Ja. Du schickst das Foto oder das PDF hin, und moj liest heraus, was darauf steht. Das sind Händler, Datum, Betrag, MwSt und die einzelnen Positionen, dazu die IBAN, falls sie gedruckt ist. Aus einer Rechnung mit Zahlungsfrist wird zusätzlich eine Aufgabe zum Bezahlen.
Kann man mit Kassenbons Geld verdienen?
Bei moj nicht. Cashback und Punkte haben wir nicht eingebaut. Eure Einkaufsdaten verkaufen wir auch nicht, weder an den Handel noch an die Marktforschung. Deshalb haben wir gar keinen Grund, eure Bons zu sammeln. moj hebt sie für euch auf und für niemanden sonst.
Ist moj ein Haushaltsbuch?
Nein. moj legt Belege ab und findet sie wieder, mit Händler, Betrag, Datum und Fälligkeit. Neben jedem Monat steht seine Summe. Ein Budget führt moj nicht. Es rechnet auch nichts nach Kategorien zusammen und sagt euch nicht, wie ihr leben sollt.
Überweist moj die Rechnung?
Nein, und das soll es auch nicht können. Zu einer Rechnung mit IBAN zeigt moj einen Girocode. Den scannt deine Bank-App und füllt die Überweisung damit aus. Abgeschickt wird sie dort und von dir, nachdem du IBAN und Betrag geprüft hast. An eure Bank kommt moj nicht.
Sehen die Kinder die Rechnungen?
Nein. Ein Kinderkonto sieht die Listen, die Aufgaben und den Kalender, aber keine Belege. Das gilt in der App wie über WhatsApp: von einem Kind nimmt moj gar keine Fotos und Dokumente an.
Stand 12. Oktober 2026. Was aus einer Nachricht sonst noch wird, steht auf was du schicken kannst. Was moj insgesamt tut, unter Funktionen.
Soll die nächste Rechnung nur noch ein Foto sein?
moj ist der Familienplaner, dem du einfach hinschickst, was ansteht. Das geht per WhatsApp, als Sprachnachricht oder als Foto. Es landet sortiert bei allen.
Seit dem 6. Oktober 2026 im App Store, vorerst nur in der Schweiz. Deutschland und Österreich folgen, Android bis Ende des Jahres.
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