Familienplaner

Familienkalender‑App: alle Termine auf einen Blick

Ein Kalender für die ganze Familie. Termine tippt ihr nicht ein, ihr schickt sie hin. Und moj weiß, zu wem ein Termin gehört.

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Seit dem 6. Oktober 2026 im App Store, vorerst nur in der Schweiz. Deutschland und Österreich folgen, Android bis Ende des Jahres. Auf die Warteliste

Der Monat als Raster. Unter den Tagen sitzen farbige Punkte für Termin, Geburtstag, fällige Aufgabe und fällige Rechnung, darunter stehen die Einträge des ausgewählten Tages.

Wie kommt ein Termin in den Kalender?

Du schickst ihn hin. „Donnerstag 15 Uhr Zahnarzt für Mo“ per WhatsApp, als Sprachnachricht oder als Foto vom Elternbrief. moj legt daraus den Termin an, mit Tag, Uhrzeit und der Person, die genannt wurde.

Zurück kommt eine Zeile mit dem Termin, dem Tag und der Uhrzeit. Stimmt etwas nicht, antwortest du „zurück“, und der Termin ist wieder weg.

Donnerstag 15 Uhr Zahnarzt für Mo7:58

Termin: Zahnarzt für Mo, Donnerstag, 15. Oktober, 15:00Antworte mit „zurück“, um das rückgängig zu machen.

Wer lieber tippt, tippt in der App. Beides landet im selben Kalender und steht bei allen.

Was du dazusagst, kommt mit. Ein Ort, ein Ende, eine Spanne über mehrere Tage. „Jeden Montag Schwimmen“ wird eine Serie, „alle zwei Wochen freitags bis sonntags“ auch. Und ein Termin muss nicht belegen: Homeoffice am Freitag steht im Kalender, ohne dass moj die Zeit als besetzt rechnet.

Wem gehört ein Termin?

Den Personen, die darin vorkommen. Ein Termin steht in der Spalte seiner Teilnehmer. Eine Aufgabe steht bei der Person, die zuständig ist. Was niemanden nennt, steht bei allen: die Rechnung, der Müll, Oma Ilses Geburtstag.

Genau so ist auch die Wochenansicht gebaut. Die Tage sind Zeilen, jede Person hat eine Spalte, und ganz links steht „Alle“.

Die Kalenderwoche als Tabelle. Die Tage sind Zeilen, und die Spalten darüber heißen „Alle“, Ada, Ben und Mo. Der Zahnarzttermin steht in der Spalte von Mo, der Elternabend unter „Alle“.
Der Zahnarzt steht in der Spalte von Mo. Der Elternabend nennt niemanden und steht deshalb unter „Alle“.

Über beiden Ansichten steht dieselbe Reihe Namen. Tippst du einen an, bleibt nur dessen Kalender stehen. So sieht man den Tag eines Kindes, ohne den Rest wegdenken zu müssen.

Aus derselben Regel kommt die Warnung vor Überschneidungen. Legt ihr einen Termin auf eine Zeit, zu der dieselbe Person schon etwas hat, sagt moj das. Dasselbe gilt, wenn ein Kind einen Termin hat und gleichzeitig jeder Erwachsene belegt ist. moj schätzt dabei nichts, es rechnet nach. Die Warnung steht als eine Zeile beim Ablegen, also an dem Tag, an dem man sie noch brauchen kann. Dieselbe Zeile sagt auch, wenn der Tag ein Feiertag ist oder in die Schulferien fällt.

Was steht außer Terminen im Kalender?

Drei weitere Arten, jede mit einem eigenen farbigen Punkt: Geburtstage, fällige Aufgaben und fällige Rechnungen.

Eine Rechnung, die als Foto ankam, steht an ihrem Fälligkeitstag. Eine Aufgabe, die „jeden Montag“ oder „sieben Tage nach dem Abhaken“ wiederkommt, steht an dem Tag, an dem sie wieder dran ist. Die Geburtstage kommen aus den Personen eurer Familie und auf Wunsch aus dem Adressbuch deines Handys.

Dazu kommen Feiertage und Schulferien. Sie stehen grau im Raster, sobald ihr in den Einstellungen unter „Feiertage und Ferien“ Land und Bundesland gewählt habt. moj kennt beide für Deutschland, Österreich und Luxemburg. In der Schweiz, in Irland und im Vereinigten Königreich kennt es nur die Feiertage. Wohnt ein Haushalt in einem anderen Bundesland, stellt ihr das auf seiner Seite ein: dann sieht jeder die Ferien seines eigenen Landes.

Ein wiederkehrender Termin kann in den Ferien ausfallen. Den Schalter dafür hat jede Serie. Heißt ein Termin Schule, ist er von Anfang an an. Kita und Hort lässt moj in den Ferien stehen, denn sie haben dann meist geöffnet.

Nachts summt dabei kein Handy. Was zwischen 21 und 7 Uhr fällig wird, sammelt moj und schickt es am Morgen in einer Nachricht.

Könnt ihr Termine nach Farben trennen?

Ja, über eigene Kategorien. Ihr legt sie selbst an und gebt jeder eine Farbe, etwa Arbeit, Schule oder Training. Der Punkt im Monat trägt danach diese Farbe.

Eine Kategorie darfst du auch einfach mitsagen. „Arbeit: Frühschicht am Dienstag“ trägt sie, und im Titel steht trotzdem nur Frühschicht. Das Etikett gehört an den Termin und nicht in seinen Namen.

Sehe ich den Kalender auch in Apple Kalender oder Google Kalender?

Ja, über ein Abo. Jeder Erwachsene bei euch hat eine eigene Kalender-Adresse, und Apple Kalender oder Google Kalender können sie abonnieren. Dort stehen dann eure Termine samt Geburtstagen und Fälligkeiten, etwa 6 Monate zurück und 18 Monate voraus.

Eure Kategorien gehen dabei mit. Ein abonnierendes Programm kann danach selbst einfärben. Die Feiertage und Schulferien eurer Region kommen als ganze Tage mit und belegen dort keine Zeit.

Deine Adresse erstellst du in den Einstellungen unter „Freigaben“, mit „Kalender-Adresse erstellen“. Mit „Adresse kopieren“ nimmst du sie mit in den anderen Kalender. Sie zeigt, was dein Haushalt sieht, und alles, was für alle ist. Die anderen Erwachsenen haben ihre eigenen Adressen.

Für diese Adresse braucht niemand ein Passwort. Wer sie hat, sieht eure Termine. Behandelt sie deshalb selbst wie ein Passwort und gebt sie nicht weiter.

Wie schnell der andere Kalender nachzieht, bestimmt er selbst. Der Kalender auf dem Mac hat dafür ein Menü („Automatisch aktualisieren“). Google nennt für abonnierte Adressen keinen Takt. Rechnet also mit Stunden statt mit Sekunden. Wer sofort sehen will, was gerade angelegt wurde, schaut in moj. Geprüft am 7. Oktober 2026.

Der andere Kalender liest eure Termine bloß mit. Ändern könnt ihr sie nur in moj. So hat jeder Termin genau eine Fassung, und die steht in moj.

Holt moj auch Termine aus anderen Kalendern?

Ja, auch das geht über ein Abo. Viele Kitas, Schulen und Vereine veröffentlichen ihre Termine als Adresse im iCal-Format. Ihr tragt sie in den Einstellungen unter „Kalender von außen“ ein und wählt, wer zu diesen Terminen geht. moj holt sie danach jede Stunde. Sie stehen dann bei den Personen, die ihr gewählt habt.

Auch euer eigener Kalender hat eine solche Adresse. Google nennt sie „Privatadresse im iCal-Format“ und zeigt sie in den Einstellungen des einzelnen Kalenders. Outlook im Web gibt sie unter „Kalender veröffentlichen“ als ICS-Link heraus. Auf dem iPhone schaltet ihr beim iCloud-Kalender „Öffentlicher Kalender“ ein und kopiert den Link über „Link teilen“. Geprüft am 7. Oktober 2026.

Tragt ihr eine solche Adresse in moj ein, stehen ihre Termine im gemeinsamen Kalender eurer Familie. Für einen Arbeitskalender gibt es deshalb „Nur belegt“. Dann heißt jeder Termin so wie der Kalender, etwa „Arbeit“. Titel und Ort speichert moj gar nicht erst. Steht ein Termin in der Datei als privat, zeigt moj ihn ohnehin nur als belegt.

Die Adresse des Kalenders und seine Schalter sieht nur, wer ihn eingetragen hat. Wohnt ihr in zwei Haushalten, stehen seine Termine nur in eurem, außer er nennt jemanden aus dem anderen.

Ob moj an diese Termine erinnert, stellt ihr beim Kalender ein. Erinnert euch euer eigener Kalender schon, wählt ihr dort „Nein“.

Ein solcher Termin ist danach ein gewöhnlicher Termin in moj, und ihr könnt ihn ändern. Eure Änderung geht aber nicht an die Quelle zurück. Ändert die Quelle selbst etwas, übernimmt moj genau das beim nächsten Holen. Entfernt ihr ein Abo, verschwinden seine künftigen Termine aus moj. Was schon war, bleibt stehen.

Was ist die Küchenansicht?

Eine Seite für ein Tablet, das in der Küche steht. Sie zeigt den heutigen Tag, die nächsten Tage und die Einkaufsliste, und auf diesem Gerät muss sich niemand anmelden. Hat ein Kind einen Stundenplan, steht dort an jedem Schultag das Schulende mit den Fächern. Ein Kind ohne eigenes Handy sieht so in der Küche, was morgen in die Tasche gehört. Ändern kann man dort nichts. Das haben wir bewusst so gebaut, denn vor diesem Bildschirm steht jeder, der vorbeikommt.

Was kann der Familienkalender nicht?

Kein Abgleich in beide Richtungen. Eure Termine gehen als Abo hinaus, und Termine von außen kommen als Abo herein. Eine Änderung geht dabei nie an die Quelle zurück. Sonst hätten zwei Kalender jede Änderung doppelt, und keiner wüsste, welche Fassung gilt.

Keine Einladungen an Außenstehende. Der Kalender gehört eurer Familie. Wer dazugehören soll, wird eingeladen. Gäste für einen einzelnen Termin haben wir nicht gebaut, und eine WhatsApp-Gruppe auch nicht.

Stand 12. Oktober 2026. Seit dem 6. Oktober 2026 im App Store, vorerst nur in der Schweiz. Deutschland und Österreich folgen, Android bis Ende des Jahres.

Kurz beantwortet

Ist moj ein gemeinsamer Kalender für die ganze Familie?

Ja. Alle Mitglieder eines Familienraums sehen denselben Kalender, jeder auf seinem eigenen Gerät. Ein Termin, der eine Person nennt, steht bei dieser Person. Ein Termin, der niemanden nennt, steht bei allen.

Muss ich Termine eintippen?

Nein. Du schickst sie hin, und moj legt sie an. Das geht per WhatsApp, als Sprachnachricht oder als Foto vom Elternbrief. Eintippen kannst du sie trotzdem, in der App.

Kann ich den Kalender in Apple Kalender oder Google Kalender sehen?

Ja, über ein Abo. moj gibt jedem Erwachsenen eine eigene Kalender-Adresse, und beide Programme können sie abonnieren. Wie oft sie dabei nachschauen, bestimmen sie selbst: Apple hat dafür ein eigenes Menü, Google nennt für abonnierte Adressen keinen Takt. Rechne mit Stunden, bis ein neuer Termin dort auftaucht. Ändern kannst du ihn nur in moj.

Holt moj auch Termine aus anderen Kalendern?

Ja. Hat ein Kalender eine Adresse im iCal-Format, tragt ihr sie in den Einstellungen unter „Kalender von außen“ ein. Das geht mit dem Kalender der Kita oder des Vereins und mit eurem eigenen bei Google, Outlook oder Apple. moj holt die Termine danach jede Stunde. Für einen Arbeitskalender wählt ihr „Nur belegt“. Dann zeigt moj nur die Zeit und nicht den Titel. Ändert ihr einen Termin in moj, geht das nicht an die Quelle zurück.

Warnt moj, wenn sich zwei Termine überschneiden?

Ja, in zwei Fällen. Der erste: Die Person hat zur selben Zeit schon etwas. Der zweite: Ein Kind hat einen Termin, während jeder Erwachsene belegt ist. moj schätzt das nicht, es rechnet nach, und die Warnung steht als eine Zeile beim Ablegen. Dazu sagt dieselbe Zeile, wenn der Tag ein Feiertag ist oder in die Schulferien fällt. Bist du in zwei Familienräumen, vergleicht dein Handy auch deine eigenen Termine aus beiden. Das gilt nur für Termine mit Uhrzeit, in denen du selbst stehst.

Kann moj Serientermine?

Ja. „Jeden Montag Schwimmen“ wird eine Serie, und „alle zwei Wochen freitags bis sonntags“ auch. In der App wählst du den Rhythmus im Termin selbst: täglich, wöchentlich, alle zwei Wochen, alle vier Wochen, monatlich oder jährlich. Änderst du später etwas daran, fragt moj beim Speichern „Nur diesen“ oder „Alle künftigen“.

Kann ein Termin im Kalender stehen, ohne die Zeit zu blockieren?

Ja. Homeoffice, Bereitschaft oder „die Kinder sind bei mir“ sind Tage und keine Verabredungen. Sag „nur zur Info“ dazu, oder setz in der App den Chip „Blockiert nichts“. Ein solcher Termin steht im Kalender, löst keine Warnung vor Überschneidungen aus und geht auch im Abo als freie Zeit hinaus.

Woher kennt der Kalender die Geburtstage?

Aus den Personen eurer Familie. Dazu auf Wunsch aus dem Adressbuch deines Handys: Du siehst dort nur Kontakte mit Geburtstag und wählst selbst aus, welche davon mitkommen. Hochgeladen werden von den Ausgewählten nur Name und Tag.

Was ist die Küchenansicht?

Eine Seite für ein Tablet in der Küche. Sie zeigt den heutigen Tag, die nächsten Tage und die Einkaufsliste. Hat ein Kind einen Stundenplan, steht dort an jedem Schultag das Schulende mit den Fächern. Ändern kann man dort nichts. Das haben wir bewusst so gebaut, denn vor diesem Bildschirm steht jeder, der vorbeikommt.

Stand 12. Oktober 2026. Dieselbe Aufteilung gibt es auf Papier: der Wochenplan zum Ausdrucken, eine unserer Vorlagen. Wie aus einer Nachricht ein Termin wird, steht auf Einkaufsliste per WhatsApp.

Soll sich euer Familienkalender von selbst füllen?

moj ist der Familienplaner, dem du einfach hinschickst, was ansteht. Das geht per WhatsApp, als Sprachnachricht oder als Foto. Es landet sortiert bei allen.

Seit dem 6. Oktober 2026 im App Store, vorerst nur in der Schweiz. Deutschland und Österreich folgen, Android bis Ende des Jahres.

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