Familienplaner

Putzplan-App: der Plan, der sich selbst weiterdreht

Aufgaben schickst du hin, statt sie einzutippen. Wer dran ist, wechselt beim Abhaken — und „alle zwei Wochen“ zählt ab der letzten Erledigung, nicht ab dem Kalender.

Wie kommt eine Aufgabe in die Liste?

Indem du sie hinschickst. „Ben soll den Müll rausbringen, bis Freitag“ per WhatsApp, gesprochen oder in der App, und moj legt eine Aufgabe an — mit der Person, die zuständig ist, und mit dem Tag, an dem sie fällig ist. Zurück kommt eine Zeile, keine Unterhaltung. Stimmt etwas nicht, antwortest du „zurück“, und sie ist wieder weg.

Steht kein Tag darin, ist die Aufgabe trotzdem echt: sie landet unter „Ohne Datum“ und wird von allein nie dringend. Welche Sätze moj sonst versteht, steht auf was du schicken kannst.

Was macht ein Putzplan in moj anders?

Er kennt zwei Arten von Wiederholung, und der Unterschied ist der Grund für diese Seite. Ein Plan zum Ausfüllen kennt nur die erste.

Fester Rhythmus. „Jeden Montag Müll rausbringen.“ Kommt nach Plan wieder, egal wann sie erledigt wurde. Richtig für alles, was an einem Tag hängt: Tonne, Kurs, Elternabend.

Nach Erledigung. „Alle zwei Wochen nach dem Abhaken Bettwäsche.“ Kommt erst wieder, nachdem jemand sie abgehakt hat, und zählt ab diesem Tag. Richtig für Wäsche, Filter, Blumen und das meiste, was man wirklich putzt — denn eine Woche Urlaub kippt einen Putzplan nur dann, wenn er am Kalender hängt statt an der letzten Erledigung.

Beides kannst du gleich mitsagen. In der Regel selbst stehen danach der Rhythmus, das nächste Mal und der Tag, an dem sie zuletzt erledigt wurde — dieselben drei Zeilen, die man auf Papier nachträgt und meistens nicht nachträgt. Auf Papier ist derselbe Gedanke die Putzplan-Vorlage, nach Abstand sortiert statt nach Wochentag.

Wer ist dran, wenn sich alle abwechseln?

Die nächste Person in der Reihe, und moj dreht sie selbst weiter. In der Regel einer wiederkehrenden Aufgabe steht unter „Wer“ entweder niemand, eine feste Person oder „Abwechselnd“ — dafür braucht es mindestens zwei Personen, und die Reihenfolge ist die, die ihr dort festlegt. Wer abhakt, schiebt die Aufgabe zur nächsten weiter; in der Liste trägt die Regel dann das Wort „abwechselnd“ statt eines Namens.

Das ist die Stelle, an der ein Plan aus Papier oder aus einer Tabelle aufgibt: er weiß nicht, wer zuletzt dran war, also muss es jemand wissen. Eine Reihe, die sich beim Abhaken weiterdreht, muss niemand im Kopf behalten.

Eine Ehrlichkeit dazu: den Wechsel stellst du in der App ein, nicht per Nachricht. Eine wiederkehrende Aufgabe, die aus einer Nachricht entsteht, bekommt den Rhythmus und die Person, aber keine Reihe — dafür geht es einmal in die Regel.

In welcher Reihenfolge steht die Aufgabenliste?

Nach dem, was fällig ist, in sechs Abschnitten: überfällig, heute, morgen, diese Woche, später, ohne Datum. Innerhalb jedes Abschnitts steht das Früheste oben. Eine abgehakte Aufgabe verschwindet, statt durchgestrichen stehen zu bleiben — dass sie weg ist, ist die Rückmeldung.

Daneben liegt die zweite Ansicht, „Wiederkehrend“: jede Regel mit ihrem Rhythmus, wer dran ist und wann sie das nächste Mal fällig wird. Dort änderst du eine Regel oder löschst sie — und beim Löschen sagt moj vorher, was mitgeht: die eine offene Aufgabe verschwindet, was schon erledigt ist, bleibt stehen.

Was heute fällig ist, steht außerdem auf der Startseite der App und als eigener Punkt im Familienkalender, zwischen Terminen und fälligen Rechnungen.

Erinnert moj an eine Aufgabe?

Nur, wenn jemand darum bittet. Ein Fälligkeitstag ist ein Vorsatz und kein Wecker, also klingelt eine Aufgabe nicht von allein: die Erinnerung stellst du am Eintrag selbst ein. Ohne sie taucht die Aufgabe in der Morgenübersicht auf, zusammen mit den Terminen des Tages.

Und nachts summt kein Handy. Was zwischen 21 und 7 Uhr fällig wird, kommt am Morgen als eine Zeile statt nachts als fünf.

Dürfen Kinder Aufgaben übernehmen?

Ja, ihre eigenen. Ein Kinderkonto sieht Einkaufsliste, Aufgaben und Kalender; anlegen, ändern und abhaken darf es Aufgaben, die ihm selbst zugeteilt sind, und fremde nicht. Über WhatsApp nimmt moj von einem Kind Einkäufe und eigene Aufgaben an. Belege, Einstellungen und die Regeln der anderen bleiben zu; das Ganze steht auf Wer sieht was.

Lebt ihr auf zwei Haushalte verteilt, kann eine Regel zu einem davon gehören. Dann steht der Putzplan der einen Wohnung nicht bei denen, die dort nicht putzen.

Was kann der Putzplan nicht?

Keine Punkte, keine Sterne, keine Belohnungen. Wer abhakt, hat abgehakt. Ein Haushalt ist kein Spiel mit Punktestand, und wir wollen keins daraus machen.

Keine Auswertung, wer wie viel gemacht hat. Es gibt keine Statistik und keine Monatsbilanz je Person. Was die Liste zeigt, ist, was offen ist.

Kein Haushaltsbuch. „Haushaltsplan“ meint für viele das Geld. Belege legt moj ab und findet sie wieder, ein Budget führt es nicht.

Keine Wichtigkeit zum Sortieren. Sortiert wird nach Fälligkeit, und eine Aufgabe lässt sich nicht als wichtiger markieren, um sie nach oben zu holen.

Keine Pause für eine Regel. Für die Urlaubswoche lässt sich eine Wiederholung nicht stilllegen. Wer sie loswerden will, löscht sie und legt sie danach neu an. Bei „nach Erledigung“ fällt es kaum auf, weil der Abstand ohnehin ab dem Abhaken zählt; bei einem festen Rhythmus schon.

Stand 12. September 2026. Die App ist noch nicht im App Store oder bei Google Play.

Kurz beantwortet

Welche Putzplan-App ist die beste?

Das hängt davon ab, woran es bei euch scheitert. Die meisten sind gute Pläne zum Ausfüllen — wenn bei euch jemand den Plan pflegt, reicht das. moj ist für den anderen Fall gebaut: du sagst „alle zwei Wochen nach dem Abhaken Bettwäsche, abwechselnd Ada und Ben“, und danach pflegt den Plan niemand mehr.

Gibt es moj als kostenlose Putzplan-App?

Ja. moj ist kostenlos, ohne Werbung und ohne Verkauf eurer Daten. Es gibt keine bezahlte Fassung, in der die Wiederholungen oder die Personen freigeschaltet werden.

Wie erstelle ich einen Putzplan für die Familie?

Du schickst die erste Aufgabe hin, wie du sie sagen würdest: „Jeden Montag Müll rausbringen, Ben“. moj legt sie mit Zuständigem und Rhythmus an, und jede weitere kommt genauso dazu. Wer lieber auf Papier plant, druckt die Putzplan-Vorlage aus; sie ist nach demselben Abstand sortiert.

Kann sich der Putzplan zwischen mehreren Personen abwechseln?

Ja. In der Regel einer wiederkehrenden Aufgabe stellst du unter „Wer“ auf „Abwechselnd“ und wählst mindestens zwei Personen. Wer abhakt, schiebt die Aufgabe zur nächsten Person weiter; in der Liste steht bei dieser Regel „abwechselnd“.

Ist das auch eine To-do-Liste für die Familie?

Ja, es ist dieselbe Liste. Putzen ist nur die Art Aufgabe, die am häufigsten wiederkommt. „Elternbrief unterschreiben bis Freitag“ und „Reifen wechseln“ stehen in derselben Ansicht, sortiert danach, was fällig ist.

Stand 12. September 2026. Derselbe Gedanke auf Papier: die Putzplan-Vorlage, eine von vier Vorlagen zum Ausdrucken. Was moj sonst noch tut, steht unter Funktionen.

Und wenn die Liste mitdenken soll?

moj ist der Familienplaner, dem du einfach hinschickst, was ansteht — per WhatsApp, als Sprachnachricht oder als Foto. Es landet sortiert bei allen.

Die App ist noch nicht im App Store. Trag deine E-Mail-Adresse ein, dann sagen wir dir zum Start Bescheid.

Eine Mail zum Bestätigen, eine zum Start, sonst keine.