Wie kommt etwas auf die Einkaufsliste?
Indem du es hinschickst. „Milch und Klopapier auf die Liste“ per WhatsApp, als Sprachnachricht aus dem Auto oder getippt in der App, und beides steht an derselben Stelle. Zurück kommt eine Zeile, keine Unterhaltung. Passt etwas nicht, antwortest du mit „zurück“, und es ist wieder weg.
Zwei Dinge in einem Satz werden zwei Zeilen, nicht eine. Und wo du eine Menge nennst, steht sie dabei: „zwei Liter Milch“ bleibt „zwei Liter“, weil im Laden die Zahl die Hälfte der Auskunft ist.
In welcher Reihenfolge steht die Liste?
In den elf Bereichen, in denen ein Supermarkt aufgebaut ist, von Obst und Gemüse bis Drogerie. moj ordnet jeden Artikel beim Ablegen selbst ein, du sortierst nichts. Eine alphabetische Liste schickt dich vom Apfel zur Zahnpasta und wieder zurück; diese folgt dem Weg, den du ohnehin gehst.
Dieselbe Reihenfolge gibt es auf Papier: die Einkaufsliste zum Ausdrucken benutzt dieselben Bereiche, damit die gedruckte und die digitale Liste nicht zwei verschiedene Ordnungen sind.
Sehen alle dieselbe Liste?
Ja, alle im Familienraum, jeder auf seinem eigenen Gerät. Wer abhakt, hakt für alle ab, und Abgehaktes rutscht unter „Zuletzt gekauft“, statt spurlos zu verschwinden — wer im Laden steht, will sehen, was die anderen schon erledigt haben.
Wohnt die Familie in zwei Haushalten, hat jeder Haushalt seine eigene Liste. Jedes Mitglied legt dann einmal fest, an welche sein „auf die Liste“ geht; wer nichts einstellt, bekommt die seines Haushalts. Bei einem Haushalt stellt sich die Frage nie, weil es nur die eine Liste gibt.
Was ändert sich, wenn ihr im Laden steht?
Ein Schalter, und die Liste wird zur Liste für den Einkaufswagen. „Im Laden“ macht die Zeilen höher, damit ein Daumen an der Griffstange trifft, hält den Bildschirm wach, damit er nicht mitten im Regal ausgeht, und nimmt alles zum Bearbeiten weg — im Laden wird abgehakt und nicht getippt.
Und was du gerade abgehakt hast, bleibt unter „Im Korb“ sichtbar, statt aus der Ansicht zu rutschen. Das ist der Unterschied zwischen einer Liste, die aufräumt, und einer, mit der man einkauft: an der Kasse will man sehen, was im Wagen liegt.
Merkt sich moj, was ihr immer kauft?
Ja, und ohne Modell. Was ihr regelmäßig kauft, hat einen Rhythmus, und den liest moj aus „Zuletzt gekauft“ ab: mindestens drei Käufe in den letzten drei Monaten, der übliche Abstand dazwischen, und seit dem letzten ist er vorbei, während nichts dergleichen offen auf der Liste steht. Dann steht es unter „Wieder?“ und wartet auf einen Tipp.
Das ist eine Rechnung, keine Schätzung, und sie bleibt ein Vorschlag: nichts landet von selbst auf der Liste. Was nie ausgehen soll, gehört ohnehin woanders hin — auf die Vorratsliste.
Kommt die Einkaufsliste auch aus einem Rezept?
Ja. Schick den Link auf eine Rezeptseite, und moj legt das Rezept mit seiner Zutatenliste ab; „Freitag das hier“ davor macht daraus einen Plan für Freitag. Von dort ist es ein Schritt auf die Einkaufsliste.
Der Schritt ist der interessante: hinüber geht nur, was noch nicht auf der Liste steht. Was schon draufsteht, ist beim Übernehmen nicht angehakt, und die Dose Tomaten, von der du weißt, dass sie im Schrank steht, nimmst du vorher heraus. Zweimal dasselbe zu kaufen ist der häufigste Fehler beim Kochen nach Plan.
Was kann die Einkaufsliste nicht?
Keine Preise und keine Angebote. moj weiß nicht, was etwas kostet, welcher Markt es führt und wo es gerade billiger ist. Dafür müsste die Liste wissen, wo ihr einkauft, und das ist ein Handel, den wir nicht eingehen.
Keine Lieferung und kein Warenkorb. Die Liste bringt dich in den Laden, sie bestellt nicht für dich. Es gibt keine Verbindung zu einem Händler, in keine Richtung.
Kein Import aus einer anderen App. Eine bestehende Liste bekommt ihr nicht herein. Heraus schon: in den Einstellungen liegt ein Export der ganzen Familie.
Keine WhatsApp-Gruppe. Jedes Mitglied schreibt einzeln mit der moj-Nummer. Eine Gruppe, in der eine Software mitliest, ist etwas anderes als ein Chat, in dem man ihr etwas sagt.
Stand 11. September 2026. Die App ist noch nicht im App Store oder bei Google Play.
Kurz beantwortet
Gibt es eine kostenlose digitale Einkaufsliste?
moj ist kostenlos: ein privates Projekt ohne Werbung, ohne Analyse-Dienste und ohne Nutzungsverfolgung. Es gibt keine bezahlte Fassung, hinter der etwas zurückgehalten wird, und deshalb auch keine Preisseite.
Welche App für Einkaufslisten ist ohne Werbung?
moj zeigt keine. Auf den Seiten dieser Domain lädt nichts von fremden Servern, und in der App gibt es keine Anzeigen und keine Empfehlungen von Händlern. Was dafür fehlt, steht weiter oben unter „Was kann die Einkaufsliste nicht?“.
Wo kann ich auf meinem Handy eine Einkaufsliste erstellen?
In moj, sobald ihr einen Familienraum habt: die Liste liegt unter „Listen“ und steht auf jedem Gerät der Familie. Wer gerade nicht in der App ist, schickt den Artikel per WhatsApp hin und findet ihn dort wieder.
Können mehrere Leute dieselbe Liste benutzen?
Ja, das ist der Normalfall. Alle Mitglieder eines Familienraums sehen dieselbe Liste, und wer abhakt, hakt für alle ab. Eine Einladung genügt, ein zweites Konto beim selben Anbieter braucht niemand.
Kann eine Familie mehrere Einkaufslisten haben?
Ja. Wohnt die Familie in zwei Haushalten, hat jeder Haushalt seine eigene Liste, und jedes Mitglied legt fest, an welche „auf die Liste“ geht. Bei einem Haushalt stellt sich die Frage nicht, dann gibt es nur die eine.
Brauche ich WhatsApp, um etwas auf die Liste zu setzen?
Nein. WhatsApp ist der schnelle Weg hinein, nicht der einzige: in der App tippst du direkt in die Liste, und beides landet an derselben Stelle.
Gibt es die Einkaufsliste auch auf Papier?
Ja, als Vorlage zum Ausdrucken, mit denselben elf Bereichen in derselben Reihenfolge. Sie ist kostenlos und braucht keine Anmeldung.
Stand 11. September 2026. Dieselbe Liste auf Papier: die Einkaufsliste zum Ausdrucken, eine von vier Vorlagen. Wie eine Nachricht zum Eintrag wird: Einkaufsliste per WhatsApp. Und der Kalender daneben: Familienkalender-App.
Und wenn die Liste mitdenken soll?
moj ist der Familienplaner, dem du einfach hinschickst, was ansteht — per WhatsApp, Sprachnachricht oder Foto. Es landet sortiert bei allen.
Die App ist noch nicht im App Store oder bei Google Play. Eine Mail zum Bestätigen, eine zum Start, sonst keine.
