Wer wird an einen Termin erinnert?
Die Personen, die hingehen. Wen du in einen Termin schreibst, den erinnert moj, und sonst niemanden. Trag also ein, wer wirklich hingeht.
Zwei Fälle fallen aus dieser Regel heraus, und beide sind gemeint. Stehen im Termin nur Kinder oder Menschen ohne eigenes Konto, erinnert moj den Erwachsenen, bei dem sie gerade sind. Das gilt für ein Kind genauso wie für die Urgroßmutter. Steht überhaupt niemand im Termin, erinnert moj die Erwachsenen. Ein Kinderhandy erinnert es dann nicht, und wer bei euch mithilft, auch nicht.
Hat ein Kind ein eigenes Handy, erinnert moj es dort selbst, sobald es Erinnerungen eingeschaltet hat. Den Erwachsenen erinnert moj trotzdem, denn hinbringen muss es weiter jemand.
Geht ein Kind allein hin, sagst du das im Termin mit „Geht allein“. Dann fragt moj nicht mehr, wer mitkommt, und erinnert auch keinen Erwachsenen daran.
Beim Anlegen steht unter der Erinnerung eine Zeile mit der Zahl: „Erinnert 2 Handys“. Sie zählt, wen die Erinnerung meint und wer dafür ein eigenes Konto hat. Klingeln tut davon nur ein Handy, auf dem die Erinnerungen eingeschaltet sind. Eine Aufgabe erinnert die, die sie machen: eine Person oder mehrere, wenn ihr sie zu zweit übernommen habt. Hat davon niemand ein eigenes Konto, etwa ein Kind ohne Handy, erinnert moj den Erwachsenen, bei dem es gerade ist.
Woran erinnert moj von allein?
An Termine mit Uhrzeit, an ganztägige Termine nach deiner Wahl und an Aufgaben nur auf Wunsch. Der Unterschied ist Absicht:
- Termin. Erinnert wird vorher, mit dem Vorlauf aus deinen Einstellungen. Zur Wahl stehen pünktlich, 15 Minuten, 30 Minuten, eine Stunde, ein Tag, zwei Tage und eine Woche. Ein einzelner Termin darf einen eigenen Vorlauf tragen. Voreingestellt sind 30 Minuten.
- Zweite Erinnerung. Jeder Termin kann zweimal erinnern: eine Woche vorher zum Planen und am Vortag zum Dranbleiben. Das geht auch bei ganztägigen Terminen. Kommt die Erinnerung an einem anderen Tag als der Termin, nennt sie seinen Tag mit.
- Ganztägiger Termin. Er hat keine Uhrzeit, von der sich zurückzählen ließe. Deshalb erinnert moj einen Tag, zwei Tage oder eine Woche vorher, zur Stunde des Tagesüberblicks. Ist der Überblick aus, kommt die Erinnerung um 9 Uhr. Voreingestellt ist keine Erinnerung. Am Tag selbst nennt ihn ohnehin der Tagesüberblick.
- Ganztägig und blockiert nichts. „Kinder bei Ada“ oder Homeoffice erinnert nur, wenn die Erinnerung am Termin selbst steht. Sonst klingelte jede Wechselwoche.
- Aufgabe. Erinnert wird nur, wenn an der Aufgabe eine Erinnerung steht. Ein Fälligkeitstag ist ein Wunsch und kein Termin. Würde moj an jeden erinnern, wäre moj nach einer Woche stumm geschaltet.
- Termin ohne Klingeln. Steht die Erinnerung im Termin auf „Aus“, klingelt kein Handy. Der Termin wird trotzdem abgelegt und einmal angesagt.
Ein Kalender von außen erinnert genauso wie eure eigenen Termine. Nennt er nur dich, erinnert er nur dich. Nennt er niemanden, erinnert er wie ein Termin ohne Personen. Erinnert euch euer eigener Kalender schon selbst, stellt ihr das beim Kalender in moj ab. Was moj sonst mit einem solchen Kalender macht, steht auf Familienkalender-App.
Was steht morgens in der Zeile?
Der Tagesüberblick kommt zu der Stunde, die du wählst. Er heißt „Euer Tag“ und ist eine Zeile.
Darin stehen bis zu drei Einträge des Tages, bei einem Termin mit seiner Uhrzeit. Dahinter kommt, was den Tag sonst ausmacht: ein Feiertag, ein Geburtstag und die Zahl der Dinge auf der Einkaufsliste. Zuletzt ein Blick nach vorn auf das, was die ganze Familie in den nächsten zwei Wochen erwartet.
Ein Tag ohne all das schickt keine Zeile. Ein leerer Überblick ist eine Mitteilung, die nichts sagt.
Was kommt vor einem Geburtstag?
Ein Hinweis am Morgen, 21, 7 und 1 Tag vorher. Dazu steht darin, wie viele Geschenkideen für diese Person schon gesammelt sind. Sind es keine, fragt moj dich nach einer.
An deinen eigenen Geburtstag erinnert moj dich nicht. Eine Mitteilung über die Geschenke für dich selbst wäre das Ende der Überraschung.
Am Sonntagabend kommt „Eure Woche“: was die kommende Woche bringt, in einer Zeile. Beides lässt sich einzeln abschalten.
Warum klingelt nachts nichts?
Weil moj viel ablegt und manches davon spät. Zwischen 21 und 7 Uhr schickt moj deshalb keine Mitteilung. Maßgeblich ist die Zeitzone eurer Familie.
Was in dieser Zeit anfällt, wartet bis 7 Uhr und kommt dann als eine einzige Mitteilung. Sie zeigt die ersten drei Zeilen und dahinter die Zahl der übrigen. Ein Abend, an dem jemand zehn Sachen einträgt, ist am Morgen also ein Summen und nicht zehn.
Eine Erinnerung, die du selbst gesetzt hast, kommt trotzdem zu ihrer Zeit. Der Termin um 22 Uhr ist deine Entscheidung, und moj hält sie nicht bis zum Morgen zurück.
Wo schaltet man Erinnerungen ein?
In den Einstellungen unter „Erinnerungen“. Sie sind aus, bis du sie einschaltest, und das Handy fragt dabei einmal um Erlaubnis für Mitteilungen.
Die Einstellung gehört zu deinem Konto und nicht zu einem Gerät. Jedes Handy, auf dem du angemeldet bist, erinnert dich danach gleich. Was die anderen in der Familie eingestellt haben, ändert für dich nichts.
Sechs Dinge stellst du dort ein: Erinnerungen überhaupt und die Stunde des Tagesüberblicks. Dazu kommen der Vorlauf bei Terminen und der bei ganztägigen Terminen. Zuletzt der Hinweis vor Geburtstagen und der Sonntagabend.
Was können Erinnerungen nicht?
Dein Handy erinnert nur an das, was es geladen hat. Die Erinnerungen plant es selbst, damit sie auch bei geschlossener App und ohne Verbindung kommen. Was jemand fünf Minuten vor der Zeit einträgt, steht deshalb noch nicht darauf. Dafür ist der Weg die Mitteilung von moj oder ein Anruf.
Eine Woche im Voraus, nicht mehr. So weit plant das Handy, und mehr nimmt iOS auch nicht an: dort gilt eine Grenze von 64 wartenden Mitteilungen je App. Weiter zu planen hieße, die nächsten zu verlieren. Geprüft am 9. Oktober 2026 bei Apple.
Keine Erinnerung per E-Mail. Mails schickt moj nur zum Anmelden und für eine Antwort von uns.
Kein späteres Erinnern auf Zuruf. Eine Mitteilung lässt sich nicht um zehn Minuten verschieben. Was verschoben wird, ist der Eintrag selbst, und auf Heute steht dafür „Auf morgen“.
Stand 20. Oktober 2026. Hier steht, was die App an diesem Tag wirklich tut.
Kurz beantwortet
Warum hat mich moj nicht erinnert?
Dafür gibt es vier Gründe, und der erste ist der häufigste. Erinnerungen sind aus, bis du sie einschaltest. Dann erinnert moj nur die Personen, die im Termin stehen. Eine Aufgabe erinnert nur, wenn an ihr eine Erinnerung gesetzt ist. Und dein Handy erinnert nur an das, was es schon geladen hat.
Wer wird an einen Termin erinnert?
Die Personen, die hingehen. Stehen dort nur Menschen ohne eigenes Konto, etwa Kinder, erinnert moj den Erwachsenen, bei dem sie gerade sind. Steht niemand im Termin, erinnert moj die Erwachsenen. Beim Anlegen steht unter der Erinnerung, wie viele Handys sie erreicht.
Kann ein Termin niemanden wecken?
Ja. Stell die Erinnerung im Termin auf „Aus“. Der Termin steht dann im Kalender, moj sagt ihn einmal an, und kein Handy klingelt. Das ist für den Termin gedacht, den acht Leute wissen sollen und niemand besucht.
Warum kommt eine Mitteilung erst am Morgen?
Weil nachts nichts klingelt. Was zwischen 21 und 7 Uhr anfällt, sammelt moj und schickt es um 7 Uhr als eine Mitteilung. Darin stehen die ersten drei Zeilen und dazu die Zahl der übrigen.
Gelten die Einstellungen für mein Handy oder für mein Konto?
Für dein Konto. Jedes Gerät, auf dem du angemeldet bist, erinnert dich danach. Was die anderen in der Familie eingestellt haben, ändert für dich nichts.
Erinnert moj auch über WhatsApp?
Nein, erinnern tut dein Handy. Über WhatsApp antwortet moj nur, wenn du ihm schreibst. Der Grund liegt bei Meta: außerhalb von 24 Stunden nach deiner Nachricht darf ein Bot nur noch genehmigte Vorlagen senden, und die kosten je Nachricht.
Stand 20. Oktober 2026. Was in einer Mitteilung steht und wer sie bekommt: Wer sieht was. Wie ein Termin entsteht: was du schicken kannst. Und wenn zwei Haushalte im Spiel sind: zwei Haushalte.
Noch etwas offen?
Schreib uns einen Satz dazu, was du vorhattest und was stattdessen passiert ist. Wir antworten an die Adresse, die du angibst.
Schreib unsSeit dem 6. Oktober 2026 im App Store, vorerst nur in der Schweiz. Deutschland und Österreich folgen, Android bis Ende des Jahres.
