Familienplaner

Wer übernimmt?

Muss jemand ein Kind hinbringen oder eine Aufgabe erledigen, fragt moj „Wer übernimmt?“. Mit einem Tipp sagst du zu. Ein Kreuz nimmt die Frage weg, wenn niemand nötig ist.

Wann fragt moj „Wer übernimmt?“?

Bei zwei Arten von Einträgen. Die eine ist ein Termin, zu dem nur Menschen ohne eigenes Konto gehen. Das ist meist ein Kind, manchmal die Urgroßmutter. Die andere ist eine Aufgabe mit Datum, die noch niemandem gehört.

Schickst du eine Aufgabe ohne Namen, gehört sie dir, wenn bei dir nur Erwachsene mit eigenem Konto wohnen. Dann fragt moj nicht. Wohnt ein Kind oder jemand ohne eigenes Konto bei euch, fragt moj.

Geht ein Erwachsener mit eigenem Konto mit, fragt moj nicht, außer du hast selbst um Hilfe gebeten. Steht gar niemand im Termin, fragt es auch nicht. Gefragt wird nur, was in den nächsten 14 Tagen liegt. Ein Termin, der schon begonnen hat, fällt heraus.

Zwei Arten von Terminen fragen nie. Die eine blockiert nichts, etwa „Die Kinder sind bei mir“. Die andere trägt „Geht allein“.

Wen fragt moj?

Alle Erwachsenen und Mithelfenden, die den Eintrag sehen. Kinder fragt moj nicht. Wer den Eintrag geschickt hat, bekommt keine Mitteilung. Auf „Heute“ sieht er die Frage trotzdem.

Wohnt ihr in zwei Haushalten, zählt außerdem, bei wem die Kinder gerade sind. Habt ihr das als Termin eingetragen, fragt moj in dieser Zeit niemanden. Wer die Kinder hat, ist zuständig. Nennt der Termin zwei Erwachsene, fragt moj nur diese beiden.

Das gilt nur für Termine der Kinder. Eine Aufgabe mit Datum fragt weiter alle, die sie sehen. Wie ihr die Wochen eintragt, steht unter Zwei Haushalte.

Wo siehst du die Frage?

An zwei Stellen. Die erste ist eine Mitteilung, sobald der Eintrag angelegt ist. Bei einem Termin lautet sie „Wer ist bei Mo dabei?“, dahinter stehen Titel und Zeit. Bei einer Aufgabe lautet sie „Wer übernimmt das?“.

Die zweite Stelle ist „Heute“. Unter „Wer übernimmt?“ steht der Eintrag dort, bis jemand ihn übernommen hat. Nachts hält moj die Mitteilung bis zum Morgen zurück.

Wie sagst du zu?

Mit „Übernehme ich“, in der Mitteilung oder auf „Heute“. Bei einem Termin stehst du danach selbst darin. Bei einer Aufgabe bist du zuständig.

Wiederholt sich der Termin, fragt moj „Nur diesmal oder immer?“. Mit „Immer“ stehst du in jedem künftigen Termin der Serie.

Ein Satz geht auch: „ich bring Mo heute zum Schwimmen“. moj trägt dich in den Termin ein, der schon da ist, statt einen zweiten anzulegen. Der Satz kann auch jemand anderen nennen: „Oma fährt Mo“. Dann trägt moj Oma ein.

Die anderen erfahren es. Sie bekommen eine Mitteilung wie „Ben übernimmt: Schwimmen“, mit der Zeit dahinter. Trägst du Oma ein, steht dort „Oma übernimmt“. Hast du dich vertippt, steht in der Meldung danach „Rückgängig“.

Und wenn niemand mitgehen muss?

Dann tippst du auf das Kreuz neben „Übernehme ich“. Es bedeutet „Braucht niemanden“ und nimmt die Frage für alle weg. Bei einer Serie fragt moj, ob das nur für diesen Termin gilt oder für jeden.

Im Termin selbst heißt dasselbe „Geht allein“. Dann erinnert moj auch keinen Erwachsenen mehr daran. Ein Kind mit eigenem Handy erinnert es weiter, wenn es dort Erinnerungen eingeschaltet hat.

Auch hier steht in der Meldung „Rückgängig“. Ein Tipp darauf bringt die Frage zurück.

Wie bittest du selbst um Hilfe?

Schreib die Frage so, wie du sie laut stellen würdest: „wer kann Lina morgen von 7 bis 14 Uhr nehmen?“. moj legt den Termin für Lina an und antwortet „Ich frage die anderen, wer übernimmt.“

Steht der Termin schon im Kalender, legt moj keinen zweiten an. Es fragt die anderen dann an genau diesem Termin, etwa an Linas Logopädie. Auch für einen eigenen Termin kannst du fragen: „Samstag um 10 Möbel abholen, wer hilft mir?“. Die Frage bleibt offen, bis jemand außer dir dabei ist.

Gefragt werden alle Erwachsenen und Mithelfenden, die Lina sehen. Das gilt auch in einer Woche, in der Lina bei dir ist. Wer übernimmt, steht danach im Termin, und du bekommst Bescheid.

Was geht dabei nicht?

Kein Absagen. Ein „kann ich nicht“ gibt es nicht. Die Frage bleibt für die anderen offen, und niemand erfährt von einer Absage.

Keine Frage über WhatsApp. moj schreibt dort nur zurück, wenn du ihm schreibst. Warum, steht unter Wann moj erinnert.

Keine eigene Liste, wen moj fragt. Gefragt wird, wer den Eintrag sieht. Wer nicht gefragt werden soll, darf ihn also nicht sehen.

Stand 9. Oktober 2026. Hier steht, was die App an diesem Tag wirklich tut.

Kurz beantwortet

Warum fragt mich moj, wer mitgeht?

Weil zu einem Termin nur jemand geht, der nicht selbst hinkommt. Das ist ein Kind, auch mit eigenem Handy, oder jemand ohne eigenes Konto. Irgendwer bringt es hin, und moj weiß nicht, wer. Ein Tipp auf „Übernehme ich“ beantwortet die Frage für alle.

Fragt moj auch die Kinder?

Nein. Gefragt werden die Erwachsenen und die Mithelfenden, die den Eintrag sehen.

Kann ich absagen?

Nicht ausdrücklich. Wer nicht kann, lässt die Frage stehen. Sie bleibt für die anderen offen, bis jemand übernimmt.

Wie werde ich die Frage los, wenn niemand mitgehen muss?

Mit dem Kreuz neben „Übernehme ich“. Es bedeutet „Braucht niemanden“ und nimmt die Frage für alle weg. Bei einer Serie fragt moj, ob das für jeden Termin gilt.

Warum fragt moj in der Woche des anderen Elternteils nicht?

Weil die Kinder dann bei ihm sind. Habt ihr die Wochen als Termin eingetragen, weiß moj, wer gerade zuständig ist.

Stand 9. Oktober 2026. Wen moj an einen Termin erinnert, steht unter Wann moj erinnert. Wer was sieht, steht unter Wer sieht was.

Noch etwas offen?

Schreib uns einen Satz dazu, was du vorhattest und was stattdessen passiert ist. Wir antworten an die Adresse, die du angibst.

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Seit dem 6. Oktober 2026 im App Store, vorerst nur in der Schweiz. Deutschland und Österreich folgen, Android bis Ende des Jahres.