Familienplaner

Zwei Haushalte in einer Familie

Ihr wohnt nicht in einer Wohnung, und der Kalender soll trotzdem einer sein. Hier steht, was ein zweiter Haushalt ändert und was ihr dafür einstellt.

Die Seite einer Person, hier Oma Ilse. Oben steht ihr Geburtstag mit den Tagen bis dahin, darunter stehen Kleidergrößen und Geschenkideen mit Preisen.

Was ist ein Haushalt?

Die Menschen, die zusammen einen Kühlschrank haben. Eure Familie beginnt mit einem Haushalt, und ihr gebt ihm beim Einrichten einen Namen. „Zuhause“ genügt, wenn es nur einen gibt.

Jeder Erwachsene mit eigenem Konto gehört zu genau einem Haushalt. Ein Kind kann in mehreren wohnen, auch mit eigenem Handy, ebenso eine Person ohne Konto. Meist ist das ein Kind, das im Wechsel bei beiden Eltern ist.

Der Familienraum bleibt dabei einer. Er ist die Klammer um alle Haushalte, und darin liegt der Kalender, den alle brauchen.

Wann braucht ihr einen zweiten?

Sobald zwei Küchen im Spiel sind. Drei Fälle kommen vor:

  • Getrennte Eltern. Zwei Wohnungen, Kinder im Wechsel, ein Kalender.
  • Großeltern. Sie sehen die Termine der Enkel, die auch bei ihnen wohnen, und führen ihren eigenen Einkauf.
  • Eine größere Familie. Die Tante, der Bruder mit seiner Wohnung, alle in einem Raum.

Angelegt wird ein Haushalt unter „Familie“. Das dürfen alle Erwachsenen, nicht nur der Admin.

Die Großeltern sehen die Termine der Enkel erst, wenn die Enkel auch bei ihnen wohnen. Dafür öffnet ihr unter „Familie“ den Haushalt der Großeltern und tippt unter „Personen ohne Konto“ das Kind an. Danach fragt moj sie auch mit, wer das Kind bringt.

Mit dem zweiten Haushalt wird neu entschieden, wem das Bisherige gehört. Die Einkaufsliste des Raums gehörte immer dem ersten Haushalt, es war nur niemand sonst da. An diesem Tag trägt sie seinen Namen, und der neue Haushalt bekommt seine eigene.

Was gehört danach wem?

Was ein Haushalt anlegt, gehört zunächst ihm. Dazu kommt jeder Haushalt, der in dem Eintrag selbst vorkommt. Nennt eine Aufgabe Oma, sieht Omas Haushalt sie.

Einträge aus der Zeit mit nur einem Haushalt gehören danach dem ersten. Zieht jemand in den neuen Haushalt, nimmt er mit, was er geschrieben hat oder worin er vorkommt. Soll der neue Haushalt mehr sehen, stellt ihr den Eintrag unter „Wer sieht das“ auf „Alle“.

Zwei Wörter ändern das. „Für alle“ macht einen Eintrag für den ganzen Familienraum sichtbar. Und ein Einkaufsartikel folgt seiner Liste: „Kaffee auf Omas Liste“ landet bei Oma.

Eine eigene Liste könnt ihr auch für mehrere Küchen anlegen. Beim Anlegen steht darin „Wer sieht diese Liste“, und die Goldene Hochzeit gehört dann allen. Vollständig steht das auf Wer sieht was.

Auch eine Reihe reicht über Haushalte. „Abwechselnd ich, Rita und Nils“ zeigt die Aufgabe allen dreien, und wer dran ist, steht daran. Wie eine Reihe weiterrückt, steht auf Putzplan-App.

Wie weiß moj, bei wem die Kinder sind?

Aus dem Kalender. Ihr schreibt den Wechsel hinein, so wie ihr ihn ohnehin sagt: „Die Kinder sind ab Freitag bei mir“.

Dieser Termin blockiert nichts und nennt zwei Seiten, die Kinder und einen Erwachsenen. Er ist also kein Extrafeld, sondern der Satz, den eine getrennte Familie sowieso schreibt.

Daran hängen drei Dinge. moj erinnert in dieser Zeit den Erwachsenen, bei dem die Kinder sind. Die Frage „Wer übernimmt?“ entfällt, denn er ist zuständig. Und ein Termin des Kindes weckt nicht mehr beide Wohnungen.

Nennt der Wechsel zwei Erwachsene, fragt moj nur diese beiden. Für Aufgaben gilt die Woche nicht. Eine Aufgabe mit Datum und ohne Zuständigen fragt weiter alle, die sie sehen. Wie die Frage funktioniert, steht unter „Wer übernimmt?“.

Ist der andere Elternteil nicht in moj, tragt ihr nur eure eigenen Wochen ein. Der Termin darf euch beide nennen, dann gilt die Woche für euch beide. Die Wochen dazwischen verbringen die Kinder beim anderen Elternteil. In dieser Zeit fragt moj nicht „Wer übernimmt?“ und erinnert keinen von euch an ihre Termine. Ein Kind mit eigenem Handy erinnert moj weiter.

Eine wiederkehrende Aufgabe eines Kindes, etwa „Spülmaschine ausräumen“ für Mo, ist in diesen Wochen nicht fällig. Sie steht am ersten Tag wieder an, an dem es zurück ist.

Das gilt, wenn eure Wochen regelmäßig wiederkehren. Außerdem müssen die Kinder mindestens ein Drittel der Zeit bei euch sein. Jedes zweite Wochenende reicht dafür nicht, dann fragt moj weiter alle Erwachsenen.

Seid ihr beide in moj, schreibt beide Wochen ein. Steht nur eine Seite im Kalender, gelten die Wochen dazwischen als die des anderen Elternteils, und moj fragt dort niemanden.

Auch ein Tausch zum anderen Elternteil geht mit einem Satz: „Das Wochenende sind die Kinder bei ihrer Mama.“ moj fragt nicht nach, wer das ist. An diesem Wochenende fragt und erinnert moj dann ebenfalls niemanden.

Steht nichts dergleichen im Kalender, fragt moj alle Erwachsenen. Das ist die Vorgabe, und sie ist harmlos: eine Frage zu viel ist besser als eine Fahrt, die niemand übernimmt.

Getauscht wird mit einem Satz: „Diese Woche sind die Kinder bei mir“ oder „das Wochenende sind sie bei Ben“. Der Tausch wird ein eigener Termin, der über dem Wechsel liegt. Die Serie bleibt, wie sie ist. Nennt der Satz keine Uhrzeit, übernimmt eine getauschte Woche die Übergabezeiten der Woche, die sie ersetzt. Zurück geht es, indem ihr den Tausch löscht.

Eine einzelne Übergabe verschiebt ihr ebenso mit einem Satz, etwa „Übergabe am 25.12. schon um 11“. Dann rückt nur diese Übergabe. Die nächste bleibt, wie sie war.

Was tut ihr, wenn die Schule beiden schreibt?

Schickt den Brief nur einmal an moj. Doppelte Belege erkennt moj, doppelte Termine nicht.

Schreibt den Namen des Kindes dazu, etwa „für Lina“. Nennt der Brief kein Kind, fragt moj sonst, für welches Kind er ist, denn in zwei Haushalten ist das nicht klar. Mit dem Namen sehen beide Wohnungen den Termin, weil Lina in beiden wohnt.

Was gilt für ein Kind mit eigenem Handy?

Sein Handy gehört zum Haushalt dessen, der es eingerichtet hat. Dort landet auch, was das Kind auf die Einkaufsliste schreibt. Das gilt auch, wenn es gerade beim anderen Elternteil ist.

Dann schreibt es den Namen dazu: „Milch auf Papas Liste“. Seine Termine sieht es weiter aus beiden Haushalten.

Soll das Handy zum anderen Haushalt gehören, zieht ihr es auf dessen Seite unter „Hierher umziehen“ um. Dann gehen seine Einkäufe dorthin, und das Kind wohnt weiter in beiden Haushalten.

Was lässt sich je Haushalt einstellen?

Der Name. Er steht über der Liste und in den Antworten von moj. Wird er geändert, zieht die Einkaufsliste mit.

Das Bundesland. Wohnt ein Haushalt in einem anderen Bundesland, stellt ihr das auf seiner Seite ein. Dann sieht jeder die Feiertage und Schulferien seiner eigenen Region, im Kalender und in der Warnung unter einem neuen Termin.

Die Listen. Jeder Haushalt hat seine Einkaufsliste. Teilen lässt sie sich mit „Ändern“ und „Wer sieht diese Liste“. Weitere Listen legt ihr dazu an, für einen Haushalt, für alle oder nur für ausgewählte Personen.

Einzelne Personen. Unter „Wer sieht das“ wählst du hinter „Weitere“ auch einzelne Personen. Dann sehen es nur du und sie, egal in welchem Haushalt sie wohnen.

Die Mitglieder. Wer umzieht, wird von einem Admin auf der Haushaltsseite verschoben. Seine Einkäufe landen danach auf der Liste des neuen Haushalts. Was er geschrieben hat oder worin er vorkommt, sieht er weiter.

Was geht mit Haushalten nicht?

Kein Erwachsener in zwei Haushalten. Ein erwachsenes Konto wohnt an einem Ort. Ein Kind und eine Person ohne Konto dürfen in mehreren Haushalten wohnen. Genau dafür ist das Modell gebaut.

Kein Löschen eines Haushalts. Ein Haushalt wird in einen anderen hineingenommen, mit allem, was ihm gehörte. So wird nichts versehentlich für alle sichtbar.

Keine getrennten Rechte je Haushalt. Die Rolle gilt im ganzen Raum. Wer Erwachsener ist, ist es überall. Was jemand sieht, entscheidet sein Haushalt.

Stand 20. Oktober 2026. Hier steht, was die App an diesem Tag wirklich tut.

Kurz beantwortet

Was ist ein Haushalt in moj?

Die Menschen, die zusammen einen Kühlschrank haben. Eure Familie beginnt mit einem Haushalt, und der trägt einen Namen, den ihr vergibt. Jeder Erwachsene gehört zu genau einem.

Wir wohnen getrennt. Brauchen wir zwei Familienräume?

Nein, einen Raum mit zwei Haushalten. So sehen die Kinder ihren ganzen Kalender, und jede Wohnung behält ihre eigene Einkaufsliste. Zwei Räume hätten zwei halbe Kalender.

Woher weiß moj, bei wem die Kinder gerade sind?

Aus dem Kalender. Ihr schreibt den Wechsel als Termin hinein: „Die Kinder sind ab Freitag bei mir“. Er blockiert nichts und nennt die Kinder und einen Erwachsenen. Daran hängen die Erinnerungen und die Frage, wer einen Termin übernimmt.

Und wenn der andere Elternteil nicht in moj ist?

Dann tragt ihr nur eure eigenen Wochen ein, als wiederkehrenden Termin. Die Wochen dazwischen verbringen die Kinder beim anderen Elternteil. In dieser Zeit fragt moj niemanden, wer einen Termin der Kinder übernimmt.

Sieht der andere Haushalt unsere Einkaufsliste?

Nicht von selbst. Jeder Haushalt hat seine eigene, und was darauf liegt, bleibt dort. Wollt ihr sie teilen, öffnet ihr sie mit „Ändern“ und wählt unter „Wer sieht diese Liste“ den anderen Haushalt dazu.

Kann ein Kind zu zwei Haushalten gehören?

Ja, und dafür ist das Modell gebaut. Ein Kind, das im Wechsel wohnt, steht in beiden Haushalten. Was es betrifft, sehen deshalb beide Wohnungen. Das gilt auch für ein Kind mit eigenem Handy. Ein Erwachsener mit eigenem Konto wohnt dagegen in genau einem.

Die Schule schreibt uns beiden. Steht dann alles doppelt?

Nur wenn ihr den Brief beide schickt. Doppelte Belege erkennt moj, doppelte Termine nicht. Schickt den Brief deshalb nur einmal und schreibt den Namen des Kindes dazu.

Was passiert, wenn ein Haushalt wieder wegfällt?

Er wird in einen anderen hineingenommen. Seine Mitglieder ziehen um, seine Listen und Einträge gehören danach dem anderen Haushalt, und der leere verschwindet. Für alle sichtbar wird dabei nichts.

Stand 20. Oktober 2026. Wer was sieht, steht vollständig auf Wer sieht was. Wie ihr jemanden dazuholt: die ersten Schritte. Und wen moj wann erinnert: wann moj erinnert.

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Seit dem 6. Oktober 2026 im App Store, vorerst nur in der Schweiz. Deutschland und Österreich folgen, Android bis Ende des Jahres.