Wer denkt dran?
Stand
Termine
| Aufgabe | Denkt | Macht |
|---|---|---|
Einkauf und Essen
| Aufgabe | Denkt | Macht |
|---|---|---|
Haushalt
| Aufgabe | Denkt | Macht |
|---|---|---|
Geld und Papier
| Aufgabe | Denkt | Macht |
|---|---|---|
Geburtstage
| Aufgabe | Denkt | Macht |
|---|---|---|
Kinder
| Aufgabe | Denkt | Macht |
|---|---|---|
„Denkt“ heißt: merkt es sich, plant und erinnert. „Macht“ heißt: erledigt es.
Warum stehen „Denkt“ und „Macht“ getrennt?
Weil es zwei verschiedene Arbeiten sind. Wer den Müll rausbringt, ist fünf Minuten beschäftigt. Wer daran denkt, welche Tonne morgen dran ist, trägt das die ganze Woche mit sich herum.
Mental Load heißt genau dieser zweite Teil: merken, planen und erinnern. Er fällt nicht auf, weil am Ende oft jemand anderes die Aufgabe erledigt. Auf einer Mental-Load-Liste mit nur einer Spalte steht dann der Name dessen, der sie gemacht hat.
Mit zwei Spalten sieht man den Unterschied. In „Macht“ wechseln sich oft zwei Namen ab. In „Denkt“ steht dagegen häufig immer derselbe.
Wie geht ihr die Liste durch?
Druckt sie zweimal aus. Jede Person füllt ihr Blatt allein aus und schaut dabei nicht auf das andere. Danach legt ihr beide nebeneinander.
Spannend sind die Zeilen, in denen ihr Verschiedenes geschrieben habt. Dort sieht eine Person Arbeit, die der anderen nicht auffällt. Genau das soll die Liste zeigen.
Die zwei leeren Zeilen unter jedem Bereich sind für das, was nur bei euch anfällt. Wer lieber ganz von vorn anfängt, nimmt oben die Form „Zum Selbstschreiben“.
Was davon kann moj übernehmen?
Das Machen nicht. Den Müll bringt weiter jemand von euch raus. Das Dran-Denken schon, und zwar für alles, was ihr moj einmal schickt. Die sechs Bereiche auf dem Blatt sind deshalb die Stellen, an denen moj Einträge ablegt. Die Erinnerungen schaltest du dafür einmal in den Einstellungen ein.
- Termine. Vor einem Termin meldet sich das Handy der Personen, die hingehen. Die Termine von Kita und Schule holt moj als Abo dazu, wenn sie im iCal-Format veröffentlicht sind.
- Einkauf und Essen. Was ihr regelmäßig kauft, steht unter „Wieder?“, sobald der übliche Abstand seit dem letzten Kauf vorbei ist. Bei einem Rezept im Essensplan setzt „Auf die Liste“ nur die Zutaten drauf, die noch fehlen.
- Haushalt. Eine wiederkehrende Aufgabe kommt wieder, wenn ihr Abstand seit dem Abhaken um ist. Geht sie reihum, ist danach die nächste Person dran.
- Geld und Papier. Steht auf einer Rechnung eine Zahlungsfrist, legt moj gleich beim Foto eine Aufgabe „Bezahlen“ an. Drei Tage vor der Frist meldet sich das Handy.
- Geburtstage. 21, 7 und 1 Tag vorher kommt am Morgen ein Hinweis. Darin steht, wie viele Geschenkideen ihr schon habt.
- Kinder. Muss jemand ein Kind hinbringen, fragt moj „Wer übernimmt?“. Mit einem Tipp sagst du zu. Unter „Familie“ stehen dazu die Größen für Oberteile, Hosen, Schuhe und Mütze.
Auf dem Blatt heißt das: In der Spalte „Denkt“ darf dann moj stehen.
Was kann die Vorlage nicht?
Papier zeigt die Verteilung an einem Abend. Ändern tut es nichts. Wer drei Monate später wieder nachsieht, findet oft dieselben Namen in derselben Spalte.
Stand 12. Oktober 2026. Seit dem 6. Oktober 2026 im App Store, vorerst nur in der Schweiz. Deutschland und Österreich folgen, Android bis Ende des Jahres.
Kurz beantwortet
Was gehört alles zum Mental Load?
Alles, woran jemand denken muss, bevor es erledigt wird. Dazu gehören Termine ausmachen, merken, was fehlt, Geburtstage im Blick haben, Fristen und Elternbriefe. Die Arbeit selbst zählt nicht dazu, das Daran-Denken schon. Die Liste oben hat 42 Beispiele in 6 Bereichen.
Wie macht man den Mental Load sichtbar?
Man schreibt ihn auf, Aufgabe für Aufgabe. Daneben steht, wer daran denkt und wer es macht. Erst auf Papier sieht man, wie oft das zwei verschiedene Namen sind.
Gibt es eine Checkliste für den Mental Load von Paaren?
Ja, diese hier. Druckt sie zweimal aus, und jede Person füllt ihr Blatt allein aus. Danach legt ihr beide nebeneinander und vergleicht die Spalte „Denkt“.
Wie kann man Aufgaben im Haushalt gerecht verteilen?
Zuerst muss sichtbar sein, was es überhaupt gibt. Danach hilft es, ganze Bereiche zu verteilen statt einzelner Handgriffe. Wer einen Bereich hat, denkt dann auch daran. Sonst bleibt das Erinnern bei der Person hängen, die es bisher getan hat.
Ist das ein Mental-Load-Test?
Nein. Die Liste rechnet keine Punkte aus und gibt kein Ergebnis. Sie zeigt nur, wer woran denkt. Was das für euch heißt, entscheidet ihr selbst.
Kann moj das Dran-Denken übernehmen?
Für alles, was ihr moj einmal schickt, ja. Es erinnert an Termine und Geburtstage, sobald ihr die Erinnerungen eingeschaltet habt. Es schlägt vor, was ihr regelmäßig kauft, und legt zu einer Rechnung mit Frist eine Aufgabe zum Bezahlen an. Das Machen bleibt bei euch.
Vorlage von moj, Stand 12. Oktober 2026. Alle Listen: Vorlagen zum Ausdrucken. Für die Aufgaben im Haushalt gibt es den Putzplan nach Rhythmus.
Und wenn die Liste mitdenken soll?
moj ist der Familienplaner, dem du einfach hinschickst, was ansteht. Das geht per WhatsApp, als Sprachnachricht oder als Foto. Es landet sortiert bei allen.
Seit dem 6. Oktober 2026 im App Store, vorerst nur in der Schweiz. Deutschland und Österreich folgen, Android bis Ende des Jahres.
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